Altersvorsorge Archives - Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg https://www.der-investmentberater-berlin.com/tag/altersvorsorge/ Wed, 21 Jan 2026 09:27:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Aussichten für den Goldpreis im Jahr 2026 https://www.der-investmentberater-berlin.com/investment/aussichten-fuer-den-goldpreis-im-jahr-2026/ Wed, 21 Jan 2026 09:15:44 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3457 Der Goldpreis hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Rally hingelegt und erreichte zu Beginn des Jahres 2026 neue Höhen. Aktuell notiert der Spotpreis bei etwa 4.859,50 US-Dollar pro Feinunze (Stand: 21. Januar 2026). Nach einem Anstieg von über 76 % im Vergleich zum Vorjahr stellt sich die Frage: Wie entwickelt sich der Preis im Laufe des Jahres 2026? Basierend auf Analysen von Banken, Marktexperten und Marktdaten zeichnet sich ein bullisches Bild ab, das von geopolitischen Unsicherheiten, wirtschaftlichen Faktoren und steigender Nachfrage getrieben wird. Historischer Kontext und Aktuelle Lage Gold hat sich in den letzten Jahren als sicherer Hafen etabliert.

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Der Goldpreis hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Rally hingelegt und erreichte zu Beginn des Jahres 2026 neue Höhen. Aktuell notiert der Spotpreis bei etwa 4.859,50 US-Dollar pro Feinunze (Stand: 21. Januar 2026). Nach einem Anstieg von über 76 % im Vergleich zum Vorjahr stellt sich die Frage: Wie entwickelt sich der Preis im Laufe des Jahres 2026? Basierend auf Analysen von Banken, Marktexperten und Marktdaten zeichnet sich ein bullisches Bild ab, das von geopolitischen Unsicherheiten, wirtschaftlichen Faktoren und steigender Nachfrage getrieben wird.

Historischer Kontext und Aktuelle Lage

Gold hat sich in den letzten Jahren als sicherer Hafen etabliert. Im Jahr 2025 stieg der Preis um mehr als 70 %, getrieben durch Inflation, Zinssenkungen und globale Unsicherheiten. Der historische Höchststand wurde im Januar 2026 bei 4.885,48 US-Dollar pro Unze erreicht. Experten wie die World Gold Council sehen in der anhaltenden Diversifikation von Zentralbanken und Investoren einen langfristigen Treiber, der den Preis weiter nach oben drücken könnte. Derzeit bewegt sich der Preis in einem volatilen Umfeld, mit einem Monatsanstieg von rund 9 %.

Einflussfaktoren auf den Goldpreis

Mehrere Faktoren bestimmen die Entwicklung des Goldpreises in 2026:

  • Geopolitische Risiken und wirtschaftliche Unsicherheit: Konflikte, Handelsspannungen und eine mögliche globale Rezession könnten Gold als Absicherung attraktiv machen. Analysten von J.P. Morgan betonen, dass Risikohedging den Preis auf bis zu 5.000 US-Dollar pro Unze treiben könnte, falls diese Trends anhalten. Ähnlich sehen Marktwächter eine Steigerung auf 5.000 US-Dollar, wenn Investoren weiterhin auf Gold setzen.
  • Zinsentwicklung und Inflation: Niedrige Zinsen machen Gold attraktiver, da es keine Rendite abwirft. Sollte die US-Notenbank die Zinsen weiter senken, könnte dies den Preis stützen. Die World Gold Council prognostiziert einen Anstieg von 5–15 %, abhängig von der wirtschaftlichen Abkühlung. Bei einer stärkeren Rezession könnte der Anstieg sogar 15–30 % betragen.
  • Nachfrage aus verschiedenen Sektoren: Zentralbanken und ETFs treiben die Nachfrage, während Schmuck- und Industrienachfrage (z. B. in Elektronik) stabil bleibt. Goldman Sachs erwartet, dass strukturelle Portfolioanpassungen den Preis auf 4.900 US-Dollar heben könnten. Eine Umfrage von Goldman Sachs zeigt, dass fast 70 % der globalen Investoren einen weiteren Anstieg erwarten, möglicherweise bis 5.000 US-Dollar.
  • Silber als Indikator: Oft korreliert mit Gold, könnte Silber-Preise (aktuell um 95 US-Dollar pro Unze) auf Höhen von 135–309 US-Dollar klettern, was auf eine bullische Stimmung im Edelmetallsektor hindeutet.

Mögliche Szenarien

Trotz des bullischen Ausblicks gibt es Risiken. Eine stärkere wirtschaftliche Erholung könnte zu höheren Zinsen führen und Gold drücken – die World Gold Council warnt vor einer Korrektur von 5–20 % in einem solchen Fall. Auch eine Abkühlung der geopolitischen Spannungen oder eine geringere Nachfrage aus Asien könnten den Preis bremsen. Andererseits könnte eine Eskalation von Konflikten oder eine Rezession den Preis auf über 5.000 US-Dollar katapultieren.

Fazit

Die Aussichten für den Goldpreis in 2026 sind vielversprechend, mit einem potenziellen Anstieg auf 5.000 US-Dollar oder höher, getrieben durch anhaltende Unsicherheiten und Investoreninteresse. Obwohl Volatilität erwartet wird – wie ein möglicher Sprint auf 4.700 US-Dollar Anfang des Jahres, gefolgt von einer Pause – bleibt Gold eine attraktive Anlage für Diversifikation. Investoren sollten jedoch die Marktentwicklungen genau beobachten, da externe Faktoren den Kurs schnell ändern können.

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Der Buffett-Indikator: Ein Warnsignal für den Aktienmarkt? https://www.der-investmentberater-berlin.com/articles/der-buffett-indikator-ein-warnsignal-fuer-den-aktienmarkt/ Sat, 25 Oct 2025 21:08:26 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3443 In einer Zeit, in der der Aktienmarkt Rekordhöhen erreicht und Investoren zwischen Euphorie und Skepsis schwanken, ist es ratsam, auf bewährte Indikatoren zurückzugreifen. Einer der prominentesten ist der sogenannte Buffett-Indikator, benannt nach dem legendären Investor Warren Buffett. Dieser einfache, aber einflussreiche Metrik hilft, die Bewertung des gesamten Aktienmarkts im Verhältnis zur realen Wirtschaft zu bewerten. In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die Grundlagen des Indikators, seinen historischen Verlauf und – vor allem – seine aktuelle Lage im Oktober 2025. Ist der Markt überhitzt? Oder bietet er weiterhin Chancen? Was ist der Buffett-Indikator eigentlich? Der Buffett-Indikator misst das Verhältnis

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In einer Zeit, in der der Aktienmarkt Rekordhöhen erreicht und Investoren zwischen Euphorie und Skepsis schwanken, ist es ratsam, auf bewährte Indikatoren zurückzugreifen. Einer der prominentesten ist der sogenannte Buffett-Indikator, benannt nach dem legendären Investor Warren Buffett.

Dieser einfache, aber einflussreiche Metrik hilft, die Bewertung des gesamten Aktienmarkts im Verhältnis zur realen Wirtschaft zu bewerten.

In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die Grundlagen des Indikators, seinen historischen Verlauf und – vor allem – seine aktuelle Lage im Oktober 2025. Ist der Markt überhitzt? Oder bietet er weiterhin Chancen?

Was ist der Buffett-Indikator eigentlich?

Der Buffett-Indikator misst das Verhältnis der Gesamtkapitalisierung aller börsennotierten Unternehmen (Total Market Cap) zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes. Formelisch ausgedrückt: Buffett-Indikator = (Marktkapitalisierung / BIP) × 100%

Warren Buffett selbst hat diesen Indikator 2001 in einem Fortune-Interview als „wahrscheinlich das beste einzelne Maß für die Bewertung des Marktes“ bezeichnet. Ein Wert unter 80% gilt als unterbewertet (gute Kaufgelegenheit), zwischen 80% und 120% als fair bewertet, und über 120% als überbewertet – mit steigendem Risiko für Korrekturen.

Der Indikator ist besonders nützlich, weil er den Markt nicht isoliert betrachtet, sondern ihn mit der tatsächlichen wirtschaftlichen Leistung verknüpft. Er ignoriert kurzfristige Spekulationen und fokussiert auf langfristige Fundamentaldaten.

Historischer Überblick: Von den Tiefs bis zu den Höhen

Seit den 1970er Jahren hat der Buffett-Indikator extreme Schwankungen gezeigt, die oft mit Markzyklen korrelieren. Hier eine kurze Chronologie:

  • 1982 (Tiefpunkt): Bei nur 31% signalisierte er eine stark unterbewertete Phase nach der Rezession – ein perfekter Einstiegspunkt für Langfristinvestoren.
  • 2000 (Dotcom-Blase): Der Indikator kletterte auf über 150%, kurz vor dem Platzen der Blase.
  • 2009 (Finanzkrise): Er fiel auf unter 60%, was den Boden für die Erholung markierte.
  • 2021 (Post-Pandemie-Höhe): Er erreichte 193%, bevor ein Marktrückgang folgte.

Durchschnittlich lag der Indikator historisch bei etwa 80-100%. Werte über 200% sind rar und deuten auf Blasen hin.

Der aktuelle Stand: Oktober 2025 – Rekordniveau erreicht

Stand dem 24. Oktober 2025 notiert der Buffett-Indikator bei beeindruckenden 222,8% – ein neues Allzeithoch. Ähnliche Werte bestätigen Quellen wie GuruFocus (221,2% am 23. Oktober) und MacroMicro (221,03% am 23. Oktober). Im Vergleich zum Vorjahr (ca. 190% Ende 2024) hat er sich weiter aufgebläht, getrieben von starken Tech-Gewinnen, KI-Hype und niedrigen Zinsen in der Erholungsphase nach der Pandemie.

Der Wilshire 5000-Index, der die US-Marktcap abbildet, hat kürzlich 6.735 Punkte überschritten, während das US-BIP für Q3 2025 auf etwa 28 Billionen Dollar geschätzt wird. Diese Diskrepanz zeigt: Der Markt wächst schneller als die Wirtschaft.

Interpretation: Überbewertet – aber nicht zwangsläufig ein Crash?

Ein Wert von über 220% ist alarmierend. Historisch haben solche Niveaus zu Korrekturen von 20-50% geführt, wie nach 2000 oder 2008. Buffett selbst warnte kürzlich in einem Interview, dass „der Markt teurer ist als je zuvor“, und riet zu Vorsicht. Dennoch: Der Indikator ist kein Kristallkugel. Faktoren wie niedrige Zinsen, technologische Disruptionen (z.B. KI) und globale Liquidität können hohe Bewertungen rechtfertigen.

Aktuell (Oktober 2025) sieht der Indikator aus wie ein rotes Warnlicht: Der Markt ist stark überbewertet, und Investoren sollten Diversifikation priorisieren – mehr in Wertaktien, Anleihen oder Rohstoffe.

Fazit: Zeit zum Umdenken?

Der Buffett-Indikator mahnt uns, dass Märkte nicht ewig steigen. Bei 222,8% im Oktober 2025 ist der US-Aktienmarkt in euphorischen Gefilden angelangt – eine Einladung zur Vorsicht, aber auch eine Chance für geduldige Investoren, auf Einstiege zu warten. Wie Buffett sagt: „Sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“ Bleiben Sie informiert, diversifizieren Sie und denken Sie langfristig.

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Vorteile einer fondsgebundenen Rentenversicherung gegenüber einem normalen Fondssparplan https://www.der-investmentberater-berlin.com/altersvorsorge/vorteile-einer-fondsgebundenen-rentenversicherung-gegenueber-einem-normalen-fondssparplan/ Fri, 06 Jun 2025 20:19:08 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3405 Die Entscheidung, wie man für die Zukunft finanziell vorsorgt, ist essenziell. Zwei beliebte Optionen sind die fondsgebundene Rentenversicherung und der normale Fondssparplan. Beide haben ihre Vorzüge, doch die fondsgebundene Rentenversicherung bietet einige spezifische Vorteile, die sie von einem klassischen Fondssparplan abheben. In diesem Artikel beleuchten wir die wichtigsten Unterschiede und Gründe, warum eine fondsgebundene Rentenversicherung für viele Anleger attraktiv sein kann.   1. Steuerliche Vorteile Ein zentraler Vorteil der fondsgebundenen Rentenversicherung liegt in den steuerlichen Vergünstigungen. Während bei einem normalen Fondssparplan Kapitalerträge (z. B. Dividenden oder Kursgewinne) direkt mit der Abgeltungsteuer von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) belastet

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Die Entscheidung, wie man für die Zukunft finanziell vorsorgt, ist essenziell. Zwei beliebte Optionen sind die fondsgebundene Rentenversicherung und der normale Fondssparplan. Beide haben ihre Vorzüge, doch die fondsgebundene Rentenversicherung bietet einige spezifische Vorteile, die sie von einem klassischen Fondssparplan abheben. In diesem Artikel beleuchten wir die wichtigsten Unterschiede und Gründe, warum eine fondsgebundene Rentenversicherung für viele Anleger attraktiv sein kann.

 

1. Steuerliche Vorteile

Ein zentraler Vorteil der fondsgebundenen Rentenversicherung liegt in den steuerlichen Vergünstigungen. Während bei einem normalen Fondssparplan Kapitalerträge (z. B. Dividenden oder Kursgewinne) direkt mit der Abgeltungsteuer von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) belastet werden, können Erträge innerhalb einer fondsgebundenen Rentenversicherung steuerfrei reinvestiert werden. Erst bei Auszahlung der Rente fällt eine Steuer an – und das oft nur auf den Ertragsanteil, der zudem von der Vertragslaufzeit abhängt. Hält der Vertrag mindestens 12 Jahre und erfolgt die Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr, wird nur die Hälfte des Ertragsanteils besteuert. Dies kann die Steuerlast erheblich reduzieren.

 

2. Schutz vor vorzeitigem Zugriff

Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist darauf ausgelegt, langfristig für die Altersvorsorge zu sparen. Der Zugriff auf das angesparte Kapital ist während der Ansparphase in der Regel eingeschränkt, was diszipliniertes Sparen fördert. Im Gegensatz dazu erlaubt ein Fondssparplan jederzeitige Verfügungen, was die Gefahr birgt, das Kapital frühzeitig für andere Zwecke zu verwenden und so die Altersvorsorge zu gefährden.

 

3. Flexibilität bei der Fondsauswahl

Wie ein Fondssparplan bietet auch die fondsgebundene Rentenversicherung die Möglichkeit, in verschiedene Investmentfonds zu investieren, etwa Aktien-, Renten- oder Mischfonds. Viele Anbieter ermöglichen es, die Fonds während der Laufzeit flexibel zu wechseln, ohne dass dabei steuerpflichtige Verkäufe anfallen. Dies bietet die Chance, die Anlagestrategie an Marktbedingungen oder persönliche Präferenzen anzupassen, ohne steuerliche Nachteile.

 

4. Zusätzliche Absicherungsmöglichkeiten

Fondsgebundene Rentenversicherungen bieten oft die Möglichkeit, Zusatzoptionen wie eine Hinterbliebenenabsicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu integrieren. Diese Absicherungen können individuell auf die Bedürfnisse des Versicherten zugeschnitten werden und bieten einen Mehrwert, den ein normaler Fondssparplan nicht liefern kann. So wird nicht nur für das Alter gespart, sondern auch Schutz für unvorhergesehene Lebensereignisse geschaffen.

 

5. Schutz vor Gläubigern

In bestimmten Fällen bietet die fondsgebundene Rentenversicherung einen gewissen Schutz vor Gläubigern, da das angesparte Kapital während der Ansparphase in der Regel nicht pfändbar ist. Dies ist besonders für Selbstständige oder Personen mit erhöhtem Haftungsrisiko ein Vorteil. Bei einem Fondssparplan hingegen ist das Vermögen in der Regel frei zugänglich und kann im Falle einer Privatinsolvenz gefährdet sein.

 

6. Garantierte Rentenzahlung

Im Gegensatz zu einem Fondssparplan, bei dem das angesparte Kapital flexibel entnommen werden kann, garantiert die fondsgebundene Rentenversicherung eine regelmäßige Rentenzahlung im Alter. Dies sorgt für Planbarkeit und finanzielle Sicherheit, da das Risiko, das Vermögen zu schnell aufzubrauchen, minimiert wird. Viele Anbieter bieten zudem die Möglichkeit, zwischen einer lebenslangen Rente oder einer einmaligen Kapitalauszahlung zu wählen.

 

Fazit

Die fondsgebundene Rentenversicherung kombiniert die Renditechancen eines Fondssparplans mit den Vorteilen einer Altersvorsorge. Steuerliche Vergünstigungen, diszipliniertes Sparen, zusätzliche Absicherungsmöglichkeiten und Gläubigerschutz machen sie für viele Anleger attraktiv. Dennoch sollte die Entscheidung individuell getroffen werden, da auch ein Fondssparplan vor allem bei kurz und mittelfristigen Sparzielen die bessere Lösung sein kann.

Gerne unterstützen wir Sie durch eine individuelle Beratung die beste Lösung für die persönliche Situation zu finden.

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Welche Geldanlagen haben sich in der Finanzkrise 2008 am besten entwickelt? https://www.der-investmentberater-berlin.com/finanzen/welche-geldanlagen-haben-sich-in-der-finanzkrise-2008-am-besten-entwickelt/ Mon, 28 Apr 2025 12:02:49 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3354 Während der Finanzkrise 2008 erlebten die meisten Investmentfonds und Geldanlagen erhebliche Verluste, da die Krise die globalen Finanzmärkte stark belastete. Aktienmärkte, Immobilienfonds und viele Anleihenfonds waren besonders betroffen, da die Immobilienblase in den USA platzte und ein Dominoeffekt durch die Insolvenz von Lehman Brothers ausgelöst wurde. Dennoch gab es einige wenige Anlageklassen und Fonds, die relativ stabil blieben oder sogar Gewinne erzielten. Hier eine Übersicht der Anlagen, die in der Krise tendenziell besser abschnitten:     1. Staatsanleihenfonds (insbesondere von Ländern mit hoher Bonität)   Warum? In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit flüchten Anleger oft in sichere Anlagen wie Staatsanleihen von Ländern

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Während der Finanzkrise 2008 erlebten die meisten Investmentfonds und Geldanlagen erhebliche Verluste, da die Krise die globalen Finanzmärkte stark belastete. Aktienmärkte, Immobilienfonds und viele Anleihenfonds waren besonders betroffen, da die Immobilienblase in den USA platzte und ein Dominoeffekt durch die Insolvenz von Lehman Brothers ausgelöst wurde.

Dennoch gab es einige wenige Anlageklassen und Fonds, die relativ stabil blieben oder sogar Gewinne erzielten. Hier eine Übersicht der Anlagen, die in der Krise tendenziell besser abschnitten:

 

 

1. Staatsanleihenfonds (insbesondere von Ländern mit hoher Bonität)

 

Warum? In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit flüchten Anleger oft in sichere Anlagen wie Staatsanleihen von Ländern mit hoher Kreditwürdigkeit (z. B. USA, Deutschland). Diese Anleihen galten als „sicherer Hafen“, was ihre Preise steigen ließ und die Renditen senkte.

Beispiel: Fonds, die in US-Treasuries oder deutsche Bundesanleihen investierten, verzeichneten während der Krise oft stabile oder positive Entwicklungen. Beispielsweise stiegen die Preise von US-Staatsanleihen, da die Nachfrage nach sicheren Anlagen zunahm.

Hinweis: Fonds wie der iShares Barclays U.S. Treasury Bond Fund oder ähnliche Anleihen-ETFs hätten in dieser Zeit von steigenden Anleihenpreisen profitiert.

 

2. Gold und Edelmetallfonds

 

Warum? Gold wird in Krisenzeiten als sicherer Hafen angesehen, da es keinen Kreditrisiken unterliegt und oft als Absicherung gegen Inflation oder Währungsabwertung dient. Während der Finanzkrise stieg der Goldpreis, da Anleger ihr Vertrauen in Papierwährungen und Finanzinstitute verloren.

Beispiel: Fonds, die in Gold oder Goldminenaktien investierten, wie der SPDR Gold Shares ETF (GLD) oder der BlackRock Global Gold Fund, verzeichneten in den Jahren 2008–2009 positive Entwicklungen. Der Goldpreis stieg von etwa 700 USD/Unze im Oktober 2008 auf über 900 USD/Unze Ende 2008.

Performance: Goldpreise stiegen 2008 um etwa 5–10 %, während Aktienmärkte wie der DAX um 40 % einbrachen.

 

3. Inverse Fonds und Short-Strategien

 

Warum? Fonds, die auf fallende Märkte setzen (z. B. durch Leerverkäufe oder Derivate), konnten während der Krise Gewinne erzielen. Diese Fonds profitieren von sinkenden Aktienkursen oder Indizes.

Beispiel: Fonds wie der ProShares UltraShort S&P500 (SDS), ein gehebelter ETF, der auf das Gegenteil der S&P 500-Entwicklung setzt, erzielten in 2008 hohe Gewinne, da der S&P 500 um über 38 % fiel. Ähnlich verhielt es sich mit Fonds, die auf fallende Finanzaktien oder Immobilienindizes setzten.

Hinweis: Solche Fonds sind spekulativ und risikoreich, da sie in steigenden Märkten Verluste erleiden.

 

4. Rohstofffonds (in bestimmten Segmenten)

 

Warum? Einige Rohstoffe, insbesondere Edelmetalle, aber auch landwirtschaftliche Rohstoffe, waren weniger stark von der Finanzkrise betroffen. Allerdings waren andere Rohstoffe wie Öl stark volatil und verloren 2008 an Wert.

Beispiel: Fonds, die in diversifizierte Rohstoffe oder speziell in Agrarrohstoffe investierten, konnten vereinzelt positive Ergebnisse erzielen. Beispielsweise stiegen die Preise für bestimmte Agrarrohstoffe aufgrund der Nahrungsmittelpreiskrise 2007–2008, die mit der Finanzkrise zusammenhing.

Fondsbeispiel: Der Rogers International Commodity Index Fund oder ähnliche Rohstoff-ETFs konnten in bestimmten Segmenten stabil bleiben.

 

5. Geldmarktfonds

 

Warum? Geldmarktfonds, die in kurzfristige, hochliquide Anlagen wie Tagesgeld oder kurzfristige Staatsanleihen investieren, galten als sicher und stabil. Sie boten zwar niedrige Renditen, konnten aber Kapitalverluste weitgehend vermeiden.

Beispiel: Fonds wie der Vanguard Federal Money Market Fund blieben stabil, da sie in sichere, kurzfristige Papiere investierten. Allerdings gab es vereinzelt Probleme, wie beim Reserve Primary Fund, der durch Lehman-Anleihen Verluste erlitt und das Vertrauen in Geldmarktfonds kurzfristig erschütterte.

 

6. Defensive Aktienfonds (in begrenzten Fällen)

 

Warum? Fonds, die in defensive Sektoren wie Gesundheit, Konsumgüter oder Versorger investierten, schnitten besser ab als zyklische Sektoren (z. B. Finanzen, Technologie). Unternehmen in diesen Sektoren gelten als krisenresistent, da ihre Produkte auch in Rezessionen nachgefragt werden.

Beispiel: Fonds wie der Vanguard Health Care Fund oder der Fidelity Select Consumer Staples Portfolio verloren zwar oft weniger als der Gesamtmarkt, konnten aber in Einzelfällen stabile oder leicht positive Renditen erzielen, da Unternehmen wie Johnson & Johnson oder Procter & Gamble relativ robust blieben.

Performance: Defensive Sektoren verloren 2008 im Schnitt weniger (ca. 20–25 %) als der Gesamtmarkt (z. B. S&P 500: -38 %).

 

Fazit

Die Finanzkrise 2008 war eine Ausnahmesituation, in der nur wenige Anlageklassen wie Staatsanleihenfonds, Goldfonds, Inverse Fonds und vereinzelt defensive Aktienfonds oder Rohstofffonds positive oder stabile Entwicklungen zeigten. Anleger, die antizyklisch handelten oder in sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen investierten, konnten Verluste minimieren oder in Einzelfällen Gewinne erzielen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die meisten Fonds, wie der NDACinvest Aktienfonds (-28,25 % im Jahr 2008), erhebliche Verluste erlitten, selbst wenn sie besser abschnitten als der DAX (-40 %).

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Bin ich im Alter armutsgefährdet? https://www.der-investmentberater-berlin.com/altersvorsorge/bin-ich-im-alter-armutsgefaehrdet/ Tue, 06 Dec 2022 12:34:39 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=2983 Jedem dritten Deutschen droht eine Rente von unter 1.300 Euro für 45 Jahre Vollzeit nach Aussage des Bundesfinanzministeriums. Angesichts der immer steigenden Preise für Energie und Lebensmittel ist dies eine erschreckende Zahl. Doch trotz Medienrelevanz ist das Thema Altersvorsorge für die meisten junge Menschen uninteressant und liegt noch in weiter Ferne. Mit zunehmendem Alter fragen sich dann aber doch immer mehr Menschen, wie hoch Ihre Rente später ausfallen wird und ob das verfügbare Geld zum Leben reichen wird? Meistens ist es dann aber schon etwas spät und Sparbeiträge zur Rentenlückenschließung sind extrem hoch.   Wir empfehlen unseren Kunden so früh

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Jedem dritten Deutschen droht eine Rente von unter 1.300 Euro für 45 Jahre Vollzeit nach Aussage des Bundesfinanzministeriums. Angesichts der immer steigenden Preise für Energie und Lebensmittel ist dies eine erschreckende Zahl. Doch trotz Medienrelevanz ist das Thema Altersvorsorge für die meisten junge Menschen uninteressant und liegt noch in weiter Ferne. Mit zunehmendem Alter fragen sich dann aber doch immer mehr Menschen, wie hoch Ihre Rente später ausfallen wird und ob das verfügbare Geld zum Leben reichen wird? Meistens ist es dann aber schon etwas spät und Sparbeiträge zur Rentenlückenschließung sind extrem hoch.

 

Wir empfehlen unseren Kunden so früh wie möglich mit der Altersvorsorgeplanung zu beginnen und auch die Kinder mit in diese Planung zu integrieren. Denn solange man noch über 40 Jahre sparen kann, für den sind die Beiträge für eine zielführende Rentenvorsorge noch überschaubar. Es ist also ratsam den Kindern in der Schul- bzw. Ausbildungszeit bei dem Aufbau ihrer eigenen Altersvorsorge finanziell zu unterstützen. Um sich sein eigenes Altersvorsorgeproblem etwas bewusster werden zu lassen, empfehlen wir eine kurze Rentenlückenberechnung.

 

Was ist die Rentenlücke?

Das gesetzliche Rentenniveau in Deutschland zählt mit zu den geringsten in ganz Europa. Bis 2033 wird das Rentenniveau vermutlich bei rund 46,4 Prozent des letzten Bruttoeinkommens liegen. Die meisten Menschen werden davon im Alter nicht gut leben können. Es gibt also eine Rentenlücke zwischen dem, was Sie vermutlich bekommen und dem, was Sie im Alter zur Finanzierung ihres Alltags brauchen werden. Im Internet gibt es einige grobe Rentenlückenrechner. Viele dieser Rechner veranschaulichen leider nur die halbe Wahrheit. So sind Steuern im Alter (Versteuerung der Rente und Nebeneinkünfte), Veränderung der Lebensumstände (Kinder, Selbständigkeit, Auswandern) und auch die Inflation (Geldentwertung) meistens nicht integriert.

Wünschen Sie eine professionelle Analyse ihrer Rentenlücke und die Erarbeitung eines Finanzplanes zur Schließung dieser Lücke, dann wenden Sie sich gerne an uns.

 

Private Altersvorsorge ist notwendig

Um nicht ausschließlich auf die gesetzliche Rentenversicherung angewiesen zu sein – denn das wird in den meisten Fällen nicht reichen – ist es ratsam, so früh wie möglich mit der privaten Altersvorsorge zu beginnen. Zwar zeigen die Statistiken, dass immer mehr Menschen in Deutschland das Thema Altersvorsorge angehen, aber dies meistens mit nachteiligen Produkten, zu geringen Sparraten und einer schlechten Verzinsung.

Viele Deutsche sind auch schlicht weg überfordert, da es eine Menge verschiedene Varianten zur privaten Altersvorsorge in Deutschland gibt. So bieten Riester und eine betriebliche Altersvorsorge zwar steuerliche Vorteile in der Ansparphase, aber werden durch die nachgelagerte Besteuerung im Alter sehr teuer für den Sparer. Rürup bietet nur wenig Flexibilität und klassische Lebensversicherungen haben zu geringe Renditen, um Kosten und Inflation zu decken. Besser ist in den meisten Fällen eine so genannte Fondspolice. Welches Produkt zu Ihnen passt ergibt sich aus unserer Altersvorsorgeanalyse. Kommen Sie gerne auf uns zu.

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Smarter Vermögensaufbau mit Fondspolicen https://www.der-investmentberater-berlin.com/investment/smarter-vermoegensaufbau-mit-fondspolicen/ Fri, 02 Dec 2022 11:05:58 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=2961 Die letzten Börsenjahre waren spannend. 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie brach etwa der Deutsche Aktienindex (DAX) von knapp 14.000 Punkten zu Jahresanfang auf rund 8.000 Punkten ein. 2021 merkte man davon nicht mehr viel und ein neues Jahreshoch folgte dem nächsten bis hin zu 16.000 Punkten. Durch die geopolitische Lage bach der Deutsche Aktienindex erneut ein, aber konnte sich von seinem Jahrestief inzwischen auch wieder erholen.   Wir hatten in den letzten Jahren so einige Krisen. Trotzdem waren eine Vielzahl von Aktienfonds und ETFs eine gute Wahl über die letzten 10 Jahre trotz dieser Krisen. Blicken wir 20 Jahren, so

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Die letzten Börsenjahre waren spannend. 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie brach etwa der Deutsche Aktienindex (DAX) von knapp 14.000 Punkten zu Jahresanfang auf rund 8.000 Punkten ein. 2021 merkte man davon nicht mehr viel und ein neues Jahreshoch folgte dem nächsten bis hin zu 16.000 Punkten. Durch die geopolitische Lage bach der Deutsche Aktienindex erneut ein, aber konnte sich von seinem Jahrestief inzwischen auch wieder erholen.

 

Wir hatten in den letzten Jahren so einige Krisen. Trotzdem waren eine Vielzahl von Aktienfonds und ETFs eine gute Wahl über die letzten 10 Jahre trotz dieser Krisen. Blicken wir 20 Jahren, so lag der deutsche Aktienindex nur bei rund 5.000 Punkten. Aktienfonds und ETFs sind deshalb für den langfristigen Vermögensaufbau und besonders auch im Rahmen der Altersvorsorge aus Renditesicht das Investment, an dem kein Weg vorbei führt. Kurzfristige Schwankungen gehören zum zwar zum Börsengeschehen dazu, aber auf lange Sicht von mehr als 15 Jahren zeigen sich eindeutig die Renditevorteile einer kapitalmarktorientierten Anlage.

Wir empfehlen deshalb für langfristige Anlagen ein gut diversifiziertes Aktienfonds Portfolio und für die Altersvorsorge die Wahl einer steueroptimierten Fondspolice. Eine Fondspolice ist eine Lebens- bzw. Rentenversicherung, bei der das Ersparte in Investmentfonds oder ETFs angelegt wird.

Insbesondere bei einem langen Anlagehorizonten von mehr als 15 Jahren und/oder größeren Investmentvolumina gibt es kaum ein vergleichbares Finanzprodukt, das so viele Vorteile in sich vereint wie die fondsgebundene Rentenversicherung (Fondspolice). Im Vergleich zu ETF-Sparplänen über einen Broker oder anderen Spar-Depots bei den Banken können Anleger mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung deutlich flexibler wirtschaften und dabei Steuern sparen.

 

Steuern sparen mit einer Fondspolice

Ein ganz wesentlicher Vorteil der Fondspolice sind die Steuervorteile. Fondspolicen werden als Versicherungsprodukt eingestuft und nicht als Investmentfonds. Das hat den positiven Beigeschmack, dass bei Fondspolicen in der Ansparphase alle Erträge steuerfrei bleiben. Während in normalen Fondsdepots über Broker oder Banken jährlich die Abgeltungssteuer auf Gewinne anfällt, kassieren Anleger innerhalb einer Fondspolice die Zins- und Dividendenerträge komplett steuerfrei. Dementsprechend erzielt die Fondspolice einen höheren Zinseszinseffekt gegenüber dem Banksparplan.

Auch bei der Kapitalauszahlung gibt es einen weiteren Steuervorteil. Denn auch hier profitieren Fondspolicen-Besitzer da der erzielte Gewinn lediglich zur Hälfte steuerpflichtig wird. Ein weiterer Vorteil der sich dann ergibt ist, das im Idealfall mit dem Beginn der gesetzlichen Altersrente auch ein niedrigerer Steuersatz zur Anwendung kommt.

 

Wir empfehlen unseren Kunden den Abschluss von Fondspolicen zur Altersvorsorge, da diese Produkte grundsätzlich mehr Chancen auf höhere Renditen bieten. Das Kapital der Anleger fließt in Investmentfonds oder ETFs und wird dadurch breit gestreut. Diese Investment-Policen erzeugen so ein optimales Verhältnis von Rendite und Sicherheit und der Anleger hat auch eigenständig die Möglichkeit, sich die geeigneten Investmentfonds selbst auszusuchen.

 

Gerne beraten wir Sie zu Fondspolicen und anderen steuerlich begünstigten Produkten für die Altersvorsorge.

 

 

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Mindestlohn, Garantiezinssenkung und Familienentlastung: Was sich 2022 alles ändert https://www.der-investmentberater-berlin.com/articles/mindestlohn-garantiezinssenkung-und-familienentlastung-was-sich-2022-alles-aendert/ Wed, 29 Sep 2021 14:18:38 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=2603 Auch im neuen Jahr 2022 ändern sich wieder zahlreiche Gesetze und Regelungen – einige können für Verbraucher und Steuerzahler von Vorteil sein: So werden im neuen Jahr Familien steuerlich entlastet und der Mindestlohn erhöht. Die Garantiezinssenkung wirkt sich hingegen negativ auf Prämien zur Berufsunfähigkeitsversicherung aus und macht die betriebliche Altersvorsorge, als auch Riester-Rente noch unattraktiver, als sie vorher schon war. Neues Kaufrecht ab 2022 Beim Verkauf von Waren an Verbraucher treffen Verkäufer ab dem 1. Januar 2022 zahlreiche neue Pflichten. Im Zentrum steht unter anderem eine Update-Verpflichtung für Verkäufer bei Waren mit digitalen Elementen wie etwa Smart-Watches, aber auch ein

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Auch im neuen Jahr 2022 ändern sich wieder zahlreiche Gesetze und Regelungen – einige können für Verbraucher und Steuerzahler von Vorteil sein: So werden im neuen Jahr Familien steuerlich entlastet und der Mindestlohn erhöht. Die Garantiezinssenkung wirkt sich hingegen negativ auf Prämien zur Berufsunfähigkeitsversicherung aus und macht die betriebliche Altersvorsorge, als auch Riester-Rente noch unattraktiver, als sie vorher schon war.
Neues Kaufrecht ab 2022

Beim Verkauf von Waren an Verbraucher treffen Verkäufer ab dem 1. Januar 2022 zahlreiche neue Pflichten. Im Zentrum steht unter anderem eine Update-Verpflichtung für Verkäufer bei Waren mit digitalen Elementen wie etwa Smart-Watches, aber auch ein verschärftes Gewährleistungsrecht. Einen Überblick über die Änderungen im Kaufrecht finden Sie hier.

Mindestlohn steigt

Wer nach Mindestlohn bezahlt wird, kann sich ab dem 1. Januar 2022 über höhere Einnahmen freuen. Der Mindestlohn steigt dann von bisher 9,60 Euro auf 9,82 Euro pro Stunde. 6 Monate später, also am 1. Juli 2022 wird der Mindestlohn dann noch einmal angehoben. Dann müssen pro Stunde mindestens 10,45 Euro vom Arbeitgeber gezahlt werden.

 

Familien werden finanziell entlastet

Familien werden ab 2022 finanziell stärker entlastet. Dies soll u. a. über einen höheren Grundfreibetrag und die Verschiebung der Eckwerte des Steuertarifs geschehen.

Das Familienentlastungsgesetz sorgt zum Beispiel dafür, dass der Grundfreibetrag im Jahr 2022 weiter ansteigt. Dieser liegt dann im neuen Jahr bei 9.984 Euro. Durch die Anhebung soll die steuerliche Freistellung des Existenzminimums sichergestellt werden.

Der Spitzensteuersatz in Höhe von 45 Prozent ist erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 274.613 Euro im Veranlagungszeitraum 2021 und ab 270.501 Euro in 2022 zu zahlen.

 

Senkung des Garantiezins

Zum 1. Januar 2022 wird der Garantiezins von 0,9 Prozent auf 0,25 Prozent gesenkt. Dieser Wert ist vor allem für die Lebensversicherung relevant. Durch die Senkung des Wertes geraten vor allem die Versicherungen in Schwierigkeiten. Besonders gravierende Folgen sehen wir für neue Riester-Verträge (Die wir seit bestehen nicht empfehlen). Denn diese würden für Sparer und Versicherer sonst unattraktiv. Eingezahlte Eigenbeiträge und staatliche Zulagen müssen beim Riester-Modell zu 100 Prozent garantiert werden. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und bringt die Versicherer in die Bredouille. Wenn sie nur mit 0,25 Prozent Zins kalkulieren dürfen, fällt es ihnen schwer, das zu garantieren und zugleich ihre Kosten zu decken, die bis zu zehn Prozent der Beiträge ausmachen. Das Gleiche gilt für bestimmte Verträge der betrieblichen Altersversorgung, nämlich der Beitragszusage mit Mindestleistung.

Weitere Versicherungen die unter der Garantiezinssenkung mit erhöhten Beiträgen leiden werden sind sind: Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) und Risikolebensversicherungen. Wir erwarten einen Anstieg der Prämien von bis zu 15 Prozent und empfehlen jedem sich noch in diesem Jahr Gedanken zu seiner Vorsorge zu machen.

 

Änderungen im Straßenverkehr

Um die Unfallzahlen und die im Straßenverkehr verunglückten Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu reduzieren, schreibt die EU ab 2022 zahlreiche weitere Assistenzsysteme in Pkw vor. Im Straßenverkehr soll es nach und nach immer sicherer werden. Daher werden bei Neuwagen einige Assistenzsysteme zur Pflicht. Einige Systeme sind auch für Transporter, Busse und Lkw verpflichtend.

 

Senkung des Wahlalters bei Betriebsratswahlen

Mit der Harmonisierung mit „Wählen ab 16“ bei der Betriebsratswahl wird eine langjährige Forderung nun im Jahr 2022 umgesetzt. In Betrieben mit einem Betriebsrat können Beschäftigte bereits ab einem Lebensalter von 16 Jahren mitwählen. Zuvor lag die Altersbeschränkung bei 18 Jahren. Wer sich selbst in den Betriebsrat wählen lassen will, muss aber weiterhin mindestens 18 Jahre alt sein.

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Investment | Passiv Geld anlegen (Konservative Anlagestrategie) https://www.der-investmentberater-berlin.com/investment/investment-passiv-geld-anlegen-konservative-anlagestrategie/ Thu, 16 May 2019 12:47:10 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=2132 Konservative Anleger setzen vermehrt auf risikoarme Geldanlage. Doch aufgrund der niedrigen Zinsen lohnt es sich derzeit nicht Geld auf einem Tagesgeldkonto, Sparbuch oder Festgeld anzulegen. Zu bedenken ist immer, dass die die Realrendite deutlich schmälert. Wie Sie trotzdem konservativ und inflationsgeschützt Geld anlegen können erklären wir im Folgenden mit unserem Ansatz von einer konservativen Anlagestrategie.     Schritt 1: Notgroschen aufbauen und halten Wie bei jeder Anlagestrategie ist der Aufbau bzw. das Erhalten einer Liquiditätsreserve äußerst wichtig. Ich empfehle für den konservativen Ansatz einen Notgroschen in Höhe von 1 bis 2 Nettogehältern. Dieses Geld sollte auf einem Tagesgeldkonto liegen, um

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Konservative Anleger setzen vermehrt auf risikoarme Geldanlage. Doch aufgrund der niedrigen Zinsen lohnt es sich derzeit nicht Geld auf einem Tagesgeldkonto, Sparbuch oder Festgeld anzulegen. Zu bedenken ist immer, dass die die Realrendite deutlich schmälert. Wie Sie trotzdem konservativ und inflationsgeschützt Geld anlegen können erklären wir im Folgenden mit unserem Ansatz von einer konservativen Anlagestrategie.

 

 

Schritt 1: Notgroschen aufbauen und halten

Wie bei jeder Anlagestrategie ist der Aufbau bzw. das Erhalten einer Liquiditätsreserve äußerst wichtig. Ich empfehle für den konservativen Ansatz einen Notgroschen in Höhe von 1 bis 2 Nettogehältern. Dieses Geld sollte auf einem Tagesgeldkonto liegen, um flexibel in Notsituationen auch an das Geld schnell heranzukommen.

 

Schritt 2: Geldanlage in risikoarmen Investmentfonds

Alles Geld was über den Notgroschen hinaus geht sollte angelegt werden. Für konservative Investoren sollte die sichere Basis des Investments aus Immobilienfonds bestehen. Immobilienfonds bieten eine relativ sichere Möglichkeit indirekt in Immobilien zu investieren.

Eine indirekte Investitions-Option sind offene Immobilienfonds: Hier sammeln professionelle Fonds-Manager das Geld ein, um dieses anschließend in mehrere Objekte anzulegen. Zu empfehlen sind offene Immobilienfonds, welche europaweit bzw. weltweit mehrere Immobilien besitzen und Schwerpunktmäßig in Hotels, Gewerbeimmobilien oder Einkaufscenter investieren. Die zu erwartenden Renditen können hier zwischen 2 und 4% betragen. 50% bis 70% des Vermögens sollten bei konservativen Investoren in Immobilienfonds investiert sein.

 

Konservativ Geld anlegen trotz Niedrigzins

Das anhaltende Niedrigzinsniveau macht Sparbücher und Tagesgeld für Anleger nur wenig attraktiv. Es muss umgedacht und auf alternative Geldanlagemöglichkeiten zurückgegriffen werden.

 

Schritt 3: Monatliche Investments in Mischfonds

Um die Durchschnittsrendite bei einem mittleren Anlagehorizont noch etwas zu verbessern, empfehlen wir konservativen Anlegern über regelmäßige monatliche Sparpläne Ihr Investmentdepot über Mischfonds weiter aufzubauen.

 

Mischfonds sind Investmentfonds, welche aber einen begrenzten Aktienanteil haben. Der Mischfonds kann außerdem in andere Anlageklassen Rentenpapiere, Geldmarkttitel, Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien anlegen kann. Somit kombiniert diese Fondsart Wachstumschancen von riskanteren Anlagen wie Aktien mit Erträgen aus risikoärmeren Anlagen wie Anleihen. Größere Geldbeträge sollten über einen Zeitraum von mindestens 10 Monaten ins Portfolio fließen.

 

Schritt 4: Regemäßige Umschichtungen zur Risikominimierung

Um die konservative Ausrichtung trotz aktienlastigen Fonds beibehalten zu können empfiehlt es sich die Mischfonds regelmäßig bei Gewinnen strategisch in Immobilienfonds und/oder Geldmarktfonds umzuschichten. Optional kann auch bei einem Kurseinbruch der Märkte nachgekauft werden. Hierbei sollte aber immer die konservative Strategie im Auge behalten werden.

 

Schritt 5: Private Altersvorsorge als Sparziel nicht vergessen

Bei der Verfolgung von mittel- und langfristigen Sparzielen sollte man aber seine eigene private Altersvorsorge nicht vernachlässigen. Auch ersetzt der Besitz einer eigenen Immobilie keine private Altersvorsorge. Nach aktueller Rechtslage in Deutschland (Stand: 2019) gibt es immer noch steuerliche Vorteile bei Abschluss einer privaten Altersvorsorge, welche die Daseinsberechtigung dieser Produkte rechtfertigt und sich rechnerisch unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren gegenüber einem normalen Banksparplan bei einer Laufzeit von über 20 Jahren als lukrativer erweist.

 

 

Wir hoffen Ihnen mit diesen Kurzinformationen einen guten Überblick über die Möglichkeiten einer konservativen Geldanlage geben konnten. Für weitere Informationen oder Beratungsbedarf kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich.

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Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler https://www.der-investmentberater-berlin.com/altersvorsorge/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige-und-freiberufler/ Tue, 09 Apr 2019 08:10:17 +0000 http://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=2080 Seit Jahren wurde sie etwa von den ehemaligen Arbeitsministerinnen Ursula von der Leyen und Andrea Nahles gefordert, nun soll 2019 die Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler kommen. Die Pflicht zur privaten Vorsorge fürs Alter gilt für alle selbstständig arbeitenden Berufstätigen, die bisher noch nicht für das Alter vorsorgen. Ziel dieses Gesetzes ist es vor allem, die Altersarmut gerade in dieser speziellen Personengruppe zu senken und auch den Verantwortungsbereich in die eigenen Hände und nicht in den der Gemeinschaft zu legen. Arbeitsminister Heil plant Ende des Jahres ein Gesetz zur Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler vorzulegen. Die verpflichtende Altersvorsorge soll dabei

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Seit Jahren wurde sie etwa von den ehemaligen Arbeitsministerinnen Ursula von der Leyen und Andrea Nahles gefordert, nun soll 2019 die Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler kommen. Die Pflicht zur privaten Vorsorge fürs Alter gilt für alle selbstständig arbeitenden Berufstätigen, die bisher noch nicht für das Alter vorsorgen.

Ziel dieses Gesetzes ist es vor allem, die Altersarmut gerade in dieser speziellen Personengruppe zu senken und auch den Verantwortungsbereich in die eigenen Hände und nicht in den der Gemeinschaft zu legen. Arbeitsminister Heil plant Ende des Jahres ein Gesetz zur Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler vorzulegen. Die verpflichtende Altersvorsorge soll dabei freundlich für Existenzgründer ausgestaltet sein.

Mit Inkrafttreten der neuen Regelung müssen alle selbstständig arbeitenden Menschen künftig zwischen

  • der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV),
  • der privaten Altersvorsorge im Rahmen einer Rürup-Rente und
  • einem Versorgungswerk (gilt etwa für Ärzte und Rechtsanwälte)

wählen. Die gewählte Vorsorgeform muss nach den Vorstellungen von Heil insolvenz- und pfändungssicher sein sowie eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus ermöglichen.

 

Gefahr: Altersarmut – Drei Millionen Selbstständigen sorgen nicht fürs Alter vor

In Deutschland seien drei Millionen Selbstständige im Alter nicht abgesichert, sagte der Minister zur Begründung. Auch für sie müsse gelten, „dass man nach einem Leben harter Arbeit abgesichert ist.“ Deshalb sollten sie künftig entweder Mitglied in einem Versorgungswerk oder durch die sogenannte Rürup-Rente abgesichert sein oder in die gesetzliche Rentenversicherung eintreten.

Die Politik hat schon lange eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige angestrebt. Während die Pläne der ehemaligen Arbeitsministerin Andrea Nahles eher vage blieben, sah ihre Vorgängerin Ursula von der Leyen eine konkrete Ausgestaltung der Vorsorgepflicht vor.

Demnach wären Selbstständige und Freiberufler, die noch nicht in eine private Altersvorsorge investiert haben, zwangsverpflichtet gewesen, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Dies hätte alle Menschen betroffen, die nicht nur vorübergehend ihre selbstständige beziehungsweise freiberufliche Tätigkeit ausüben und dabei ein Einkommen von mehr als 400 Euro im Monat erzielen.

Hätten sich die Pläne durchgesetzt, wären alle selbstständig arbeitenden Menschen, die noch keine 30 Jahre alt sind, von der Versicherungspflicht betroffen gewesen, ebenso wie alle, die nach Inkrafttreten eine selbstständige Tätigkeit aufgenommen hätten. Selbstständig arbeitende Menschen zwischen 30 und 50 Jahren hätten die Wahl zwischen privater Altersvorsorge und gesetzlicher Rentenversicherung gehabt. Selbstständige über 50 Jahren wären hingegen nicht zu Vorsorgemaßnahmen verpflichtet gewesen.

 

Wie genau die aktuellen Pläne von Heil aussehen, etwa mit Blick auf Altersgrenzen und Ausnahmen für Existenzgründer, werden die kommenden Monate zeigen.

Sie sind Selbständig oder Freiberufler und sind sich unsicher was Sie tun sollten? Wenden Sie sich gerne mit ihren Fragen an uns. Wir helfen Ihnen gerne.

 

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Die neun größten Denkfehler bei der Altersvorsorge https://www.der-investmentberater-berlin.com/altersvorsorge/die-neun-groessten-denkfehler-bei-der-altersvorsorge/ Fri, 28 Sep 2018 09:40:08 +0000 http://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=2001 Der Ruhestand ist häufig ein lang erwartetes Ziel: Endlich ausschlafen können und die Zeit mit den Lieblingsbeschäftigungen verbringen, statt morgens aufstehen zu müssen und in die (womöglich ungeliebte) Arbeit zu fahren. Der Aufbau einer ausreichenden Altersversorgung ist dringend notwendig, um die Phase nach dem Erwerbsleben mit dem gewünschten Lebensstandard genießen zu können.  Doch viele sorgen falsch fürs Alter vor, weil Halb- und Nichtwissen zu Irrtümern führen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Denkfehler zur privaten Altersvorsorge und Rente. „Altersvorsorge allein reicht nicht. Sie muss auch gut durchdacht sein.“ Denkfehler: „Erst mal leben, mit der Altersvorsorge beginne ich später“ Ein populärer Denkfehler!

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Der Ruhestand ist häufig ein lang erwartetes Ziel: Endlich ausschlafen können und die Zeit mit den Lieblingsbeschäftigungen verbringen, statt morgens aufstehen zu müssen und in die (womöglich ungeliebte) Arbeit zu fahren. Der Aufbau einer ausreichenden Altersversorgung ist dringend notwendig, um die Phase nach dem Erwerbsleben mit dem gewünschten Lebensstandard genießen zu können.  Doch viele sorgen falsch fürs Alter vor, weil Halb- und Nichtwissen zu Irrtümern führen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Denkfehler zur privaten Altersvorsorge und Rente.

„Altersvorsorge allein reicht nicht. Sie muss auch gut durchdacht sein.“

  1. Denkfehler: „Erst mal leben, mit der Altersvorsorge beginne ich später“

Ein populärer Denkfehler! Denn was man in jungen Jahren nicht zurückgelegt hat, kann man später nur mit Mühe wieder aufholen. Wer mit 27 anfängt, monatlich 50 Euro in einen Indexfonds auf den Dax einzuzahlen, der hat bei sechs Prozent Durchschnittsrendite mit 67 ein Guthaben von fast 100.000 Euro angespart. Wer erst mit 47 beginnt, der muss, um auf das gleiche Ergebnis zu kommen, mehr als das Vierfache weglegen, nämlich 219 Euro.

Tipp: Beginnen Sie möglichst früh mit dem Sparen und lassen Sie den Zinseszins für sich arbeiten.

  1. Denkfehler: Mit kleinen Beträgen zu großer Rente

Viele Banken werben mit Sparplänen ab 25 Euro pro Monat. So schön niedrige Sparraten für die eigene Geldbörse sind, eine ordentliche Zusatzrente ist damit nicht drin. Selbst bei frühem Sparbeginn und einer guten Rendite von sechs Prozent, käme unser Beispielsparer nach 40 Jahren nur auf ein Endergebnis von knapp 48.000 Euro. Für eine signifikante Zusatzrente reicht dieser Betrag nicht.

Tipp: 
Beginnen Sie mit wenigstens 50 Euro monatlich und stocken Sie den Betrag mit steigendem Einkommen sukzessive auf.

  1. Denkfehler: Einkommensbedarf falsch einschätzen

Viele Berufstätige gehen davon aus, dass ihre Einkünfte aus gesetzlicher, betrieblicher und Riester-Rente im Alter ausreichen. Das ist aber häufig nicht der Fall. Die Renteneinkünfte erreichen oft nicht einmal die Hälfte der früheren Gehaltshöhe, zudem belasten Abgaben für Steuern, Kranken- und Pflegekasse das Nettoeinkommen. Der jüngste Versorgungsatlas von Union Investment beziffert die Rentenlücke im Bundesdurchschnitt auf 656 Euro.

Tipp: Ermitteln Sie möglichst genau Ihre Versorgungslücke und schließen Sie diese mit geeigneten Sparformen, etwa Fonds oder ETFs.

  1. Denkfehler: Inflation unterschätzen

Zwar verzeichnete Deutschland in den vergangenen Jahren nur geringe Inflationsraten von deutlich unter zwei Prozent, da aber auch die Löhne im selben Zeitraum nur mäßig stiegen, verbuchten Rentner und Beschäftigte reale Kaufkraftverluste. „Gerade Deutschland hat hier in den vergangenen Jahren an der Lohnschraube gedreht. Wirtschaftliche Vorteile der Unternehmen wurden auch durch Zurückhaltung bei den Löhnen erkauft“, betont Christian Nemeth, Vorstandsmitglied der Zürcher Kantonalbank Österreich AG.

Tipp: 
Berücksichtigen Sie bei der Ermittlung der notwendigen Zusatzrente die Wirkung der Inflation. Ein Sparziel von 100.000 Euro hat bei zwei Prozent Inflation nach 25 Jahren nur noch eine Kaufkraft von etwa 61.000 Euro. Um den realen Wert von 100.000 Euro zu erhalten, müsste der Vorsorgesparplan eine Zielsumme von 164.000 Euro ansetzen.

  1. Denkfehler: Zu kurze Rentenzeit planen

Trotz steigender Lebenserwartung glauben viele, dass sie nur zehn oder 15 Jahre Rente beziehen werden. Falsch: Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer liegt inzwischen bei rund 20 Jahren. Die Vorsorgeplanung sollte daher nicht zu knapp und die anzusparende Kapitalsumme nicht zu niedrig ausfallen. Je nach Rentenbeginn sollten 25 bis 30 Jahre Rentenbezugsdauer eingeplant werden. Das bedeutet: Wer 25 Jahre lang monatlich 500 Euro Zusatzrente bekommen möchte, der benötigt einen Kapitalstock von etwa 110.000 Euro nach Steuern. Bei drei Prozent Kapitalrendite ist inklusive Vermögensverzehr ein Vierteljahrhundert Zusatzrente gesichert.

Tipp: Wer sich keine eigene Rentenlösung zutraut, der kann auf eine Sofortrente setzen. Vorteil: Die Versicherung garantiert lebenslang Rentenzahlungen – egal wie alt man wird.

  1. Denkfehler: Eigenheim genügt zur Alterssicherung

Eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Eigennutzer wohnen zwar mietfrei in ihren vier Wänden, das bringt finanzielle Entlastung. Andererseits sind der Arbeitsaufwand und die Kosten für Reparaturen und Instandhaltung des Eigenheims nicht zu unterschätzen. Mit zunehmenden Alter wird es immer schwieriger, die Lasten zu bewältigen – die gesetzliche Rente reicht für größere Sanierungen sowieso nicht aus.

Tipp: Mögliche Alternativen sind die Verrentung der Immobilie oder der Verkauf bei gleichzeitigem Umzug in ein Haus mit altersgerechter Betreuung.

  1. Denkfehler: Aktienfonds sind nicht für die Altersvorsorge geeignet

Aktienfonds sind aktuell die einzige Anlageform, die langfristig attraktive Nettorenditen erzielt. Wichtig für Vorsorgesparer ist ein langer Anlagehorizont und ein gut diversifiziertes Depot, das Wertschwankungen abfedert. Setzen Sie nicht nur auf eine Region oder eine Branche, sondern streuen Sie breit. Mischen Sie verschiedene Assetklassen, etwa Aktienfonds, Anleihen, Immobilien und/oder Rohstoffe.

Tipp: Die Verbraucherzentralen empfehlen kostengünstige ETFs oder Fonds ohne Ausgabeaaufschlag zu kaufen. Fonds ohne Ausgabeaufschlag können Sie auch bei uns erwerben.

  1. Denkfehler: Im Alter fallen keine Steuern an

Falsch: Seit 2005 unterliegen Renten der Steuerpflicht. Der steuerpflichtige Anteil beträgt für Neurentner seit 2018 76 Prozent. Für jeden Neurentnerjahrgang kommen zwei Prozent hinzu. Ab Renteneintritt 2040 ist die komplette Rente zu versteuern. Die Höhe der Steuern richtet sich nach der Rentenhöhe und weiteren Einkünften wie Mieten, Betriebsrenten, Riester-Rente etc. Positiv: Auch für Renten gelten Freibeträge, etwa der Grundfreibetrag oder der Altersentlastungsbetrag.

Tipp: Berücksichtigen Sie die Steuerbelastung bei Ihrer Ruhestandsplanung. Planen Sie entsprechend höhere Sparsummen für ihre private Altersvorsorge ein. Diese sind meisten zudem meistens Steuervorteile.

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