Geldanlage in Zeiten der Corona-Krise

Die internationalen Aktienmärkte haben nach den panikartigen Ausverkäufen in den letzten Wochen Anleger auf der ganzen Welt in Atem gehalten. Die großen Aktien-Indizes haben seit Jahresbeginn rund 18 Prozent an Wert verloren. Die Geschwindigkeit, mit der der Bärenmarkt eintrat – ein Kursrutsch von mindestens 20 Prozent vom letzten Rekordhoch – war ebenfalls Rekord. Noch nie ging es so schnell so tief abwärts. Und es ist noch kein Ende der Talfahrt in Sicht.

Die Coronavirus-Krise hält die Welt weiter fest im Griff. Viele Länder wollen die rasche Ausbreitung des neuartigen Virus verhindern und das mit drastischen Mitteln zu ungunsten der Wirtschaft. Die Börse bleibt in dieser Unklarheit weiter ein Minenfeld. Auch für den Rest der Welt haben Experten große Probleme, das Ausmaß der Krise zu erfassen. Auch wir stellen uns bei der Verwaltung unserer Kundengelder auf 3 mögliche Szenarien ein.

In einem Szenario erwarten wir bis zur Mitte des Jahres noch einen weiteren Rückfall der Märkte von weiteren 15 bis 25 Prozent gegenüber dem aktuellen Stand der Aktienmärkte. In der zweiten Hälfte 2020 sollte es dann aber eine Erholung geben. In welcher Größenordnung diese aussehen kann wird davon abhängen, wie die Börse und Wirtschaft mit dem Virus versucht umzugehen. Sowohl die Realwirtschaft als auch die Finanzwirtschaft weisen akute Anzeichen von Stress. Lieferketten wurden unterbrochen und die Endnachfrage ist für viele Branchen zurückgegangen. Reisen nehmen stark ab, da sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen die Bewegung einschränken. Fluggesellschaften, Hotels, Kreuzfahrten und Casinos berichten von sinkender Nachfrage, geringerer Auslastung und Stornierungen. Diese Punkte hat die Börse aber größtenteils bereits realisiert. Große Verluste wird es auch im Energiesektor geben angesichts des stark gefallenen Ölpreises. Für langfristig orientierte Anleger bietet dieser Sektor aber weiterhin einen guten Einstiegszeitpunkt.

Neben dem oben genannten Szenario sind aber noch zwei weitere Szenarios möglich. Eines mit einer schnelleren Erholung der Aktienmärkte und eines mit einem deutlich größeren Börsenbeben.
Es ist daher wichtig, dass Sie die Portfolios breit gestreut sind. Falls Sie sich unsicher sind, so empfehlen wir Ihnen eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.
Gerne helfen wir Ihnen bei Fragen rund um Ihre Vermögensanlagen. Kontaktieren Sie uns gerne dazu.
Bildquelle: stock.adobe.com © putilov_denis

Nur wer unabhängig ist,

kann eigene Entscheidungen treffen.

Anders als die klassische, rein monetäre Vermögensverwaltung verstehen wir Vermögensgestaltung als elementaren Bestandteil einer umfassenden Lebensplanung. Immer im Einklang mit Ihren ganz eigenen, individuellen Zielen und Vorstellungen. Bei dieser Planung wollen wir Sie vertrauensvoll und zuverlässig nach bestem Wissen und Gewissen begleiten.

Als aktiver Partner, der immer zum Dialog an Ihrer Seite steht und der stets ein offenes Ohr für Ihre Wünsche hat. Unser Ziel ist nicht Ihr kurzfristiger Gewinn, sondern Ihre langfristige Zufriedenheit. Dabei stehen bei uns Sicherheit und Flexibilität im Vordergrund bei der Ausrichtung unserer Kundendepots. Diese Werte zahlen sich in der aktuellen Krisenzeit aus und bieten genügend Handlungsspielraum bei Tiefständen der Märkte nachzukaufen.

Ganz wichtig: Wir sind keine Bank und haben auch keine eigenen Anlageprodukte. Wir sind ausschließlich ein unabhängiger Anlageberater, der für seine Kunden und mit seinen Kunden den Vermögensaufbau und damit die Zukunft gestaltet. Wir informieren Sie über die besten Wege und Möglichkeiten für einen erfolgreichen Kapitalaufbau und helfen Ihnen bei allen Schritten. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg.

Unabhängige Anlageberatung

Nutzen Sie diese einzigartige Investmentchance an den Märkten

Investieren Sie mit uns smart und intelligent. Sparen Sie sich so Zeit, Nerven und Anlagefrust. Wir übernehmen die komplette Depotbetreuung von ihrem Geld.

Kein Ausgabeaufschlag. Nur 0,595% Servicegebühr.

Neben der Performance der jeweiligen Anlagestrategie sind günstige Gebühren das entscheidende Kriterium für den Gesamterfolg Ihrer Kapitalanlage. Auch hier setzen wir als unabhängiger Vermögensgestalter neue Maßstäbe: So fällt beim Kauf von Fondsanteilen mit uns kein branchenüblicher Ausgabeaufschlag an. Sie sparen – je nach Produkt – bis zu 5 Prozent und mehr des Anlagebetrages, profitieren von einer höheren Rendite, einem stärkeren Zinseszinseffekt und einer höheren Flexibilität.

Zudem können Sie sich als unser Kunde über eine außerordentlich günstige jährliche Servicegebühr von nur 0,5 Prozent des jeweils aktuellen Depotwertes freuen (zzgl. MwSt.). Dieses Entgelt für unser Vermögensmanagement entnehmen wir vierteljährlich anteilig aus Ihrem Depot. Vergleichen Sie selbst, wie attraktiv unsere Preise im Vergleich zu klassischen Vermögensverwaltern sind.

Enteignung durch Bail-In bei Bankenpleite

Ungerne male ich Schreckensszenarien und verbreite unnötig Panik, aber trotzdem sollte man sich in der aktuellen Situation über die Auswirkungen des “Bail-In Gesetzes” informieren. Die Korrektur an den Aktienmärkten war absehbar. Nur der Zeitpunkt stand eben nicht fest. Hier wird es auch wieder langfristig aufwärts gehen, auch wenn wir vielleicht einen längeren Atem als sonst haben müssen.

Wie sicher ist aber ihr Geld auf dem Tagesgeldkonto bzw. dem Girokonto? Spätestens jetzt sollte man sich genau diese Frage stellen und handeln.

Was bedeutet Bail-In?

Mithilfe eines einheitlichen europäischen Abwicklungsmechanismus (Single Resolution Mechanism – SRM) sollen in Schieflage geratene Banken künftig planmäßig saniert oder abgewickelt werden. Die entsprechende Umsetzung in nationales Recht wurde vom Deutschen Bundestag im September 2015 im Rahmen des „Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes“ verabschiedet. Zentrales Element des SRM ist der sogenannte „Bail-in“, also die Beteiligung von Eigentümern und Gläubigern an den Kosten der Abwicklung oder Restrukturierung eines Kreditinstituts, noch bevor staatliche Mittel hierzu eingesetzt werden.

Das bedeutet, dass zunächst die Eigentümer der Bank, meist also die Aktionäre, die Gläubiger der von der Bank eventuell begebenen Anleihen, und wenn das nicht reicht, am Ende auch die Bankkunden mit ihrem bei der Bank angelegten Vermögen haften müssen, wenn eine Bank Konkurs geht. Deshalb gibt es nur eine “Einlagensicherung” von aktuell 100.000,00 €.

Um ein Verständnis dafür zu bekommen, wie schlimm es um die Bankenlandschaft bei uns aussieht, zeigt der massive Kursverfall der Bankaktien – wichtig – noch vor der Corona-Krise. So hat die Aktie der Deutschen Bank in den letzten 5 Jahren über 80% an Wert verloren und auch die Commerzbank steht mit einem Verlust von über 71% nicht viel besser da.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich hier schon im Vorfeld richtig positionieren. Kaufen Sie keine einzelnen Bankaktien, Bankanleihen oder Inhaberschuldverschreibungen von Kreditinstituten und lassen Sie niemals mehr als 50.000 € auf einer Bank.

Schützen Sie ihr Geld vor einer Bankenpleite

Bei Ihrem Geld auf dem Girokonto oder Tagesgeld sollten Sie darauf achten, dass Ihre Einlage bei einer einzelnen Bank keinesfalls 50.000 € überschreitet. In Zypern wurden 2013 alle Beträge oberhalb von 100.000 € zur Bankenrettung herangezogen.  Wir hatten das also alles schon mal. Reißen Sie auch hier nicht die Obergrenze von 100.000 € aus. Gesetze können in Krisenzeiten auch verändert werden! Gehen Sie deshalb auf Nummer sicher.

Verteilen Sie deshalb Ihr Kapital besser auf mehrere Banken, als ein Konto mit hoher Einlage bei nur einem Institut zu führen. Eine breite Streuung auf verschiedene Banken, vor allem auch Sparkassen und Genossenschaftsbanken, sichert Sie weitgehend gegen solche „Bail in“- Maßnahmen ab. Der Vorteil dieser Banken liegt darin, dass sie sich gegenseitig stützen und vor allem kaum in der Spekulation verfangen sind.

Wichtig: Maßnahmen im Zusammenhang mit den „Bail in“-Gesetzen gelten nur für direkt bei einer Bank angelegtes Kapital. Ihr Fondsdepot bzw. ihre Altersvorsorge bleibt von einem eventuellen Konkurs der depotführenden Bank oder Versicherung unberührt, weil es sich hier um Sondervermögen handelt und Ihr Eigentum ist.

Wenn Sie also zu viel Geld auf einem Konto von einer Bank haben, dann verteilen Sie es bitte auf mehrere Kreditinstitute oder investieren Sie einen Teil in Investmentfonds. Hierzu beraten wir Sie auch in diesen Themen und entwerfen Sicherungsmodelle für Ihr Geld.

Börsen in Corona-Panik: 5 Tipps für ihre Geldanlage

Die internationalen Aktienmärkte haben in den letzten Wochen stark gelitten und ein Ende der Talfahrt scheint noch nicht in Sicht. Die Corona-Krise hält die Welt weiter in Atem. Viele Länder wollen die rasche Ausbreitung des neuartigen Virus verhindern und das mit drastischen Mitteln zu Lasten der eigenen Wirtschaft. Bis zur Mitte des Jahres wird von verschiedenen Experten noch ein weiterer Kurssturz der Märkte von 15 bis 25 Prozent erwartet. Für Anleger sind dies durchaus keine rosigen Zeiten.

Das erste Halbjahr 2020 wird also nach wie vor von Ungewissheit geprägt sein, denn niemand kennt die konkreten Auswirkungen. Entscheidend wird auch sein, wie sich das Coronavirus weiter ausbreitet und auch wie die Finanzmärkte die Situation und Gewinnwarnungen der Unternehmen verarbeiteten. Wenn die Zahl der Neuinfektion sich abschwächt, wird wieder etwas mehr Ruhe in die Aktienmärkte kommen. Danach werden die Notenbanken wie die Fed, China, die EZB und die Bank of Japan durch weitere günstige Geld und Finanzspritzen die Wirtschaft weiter unterstützen und eventuell auch durch neue Gesetze die Unternehmen zusätzlich stützen. Dies dürfte dann auch mit einer kleinen Erholung der Märkte einhergehen.

Zu befürchten ist aber eventuell noch, dass einige Länder durch die Ereignisse aus der Corona-Krise wieder in die Rezession rutschen. Probleme an den Aktienmärkten könnten sich dadurch wieder kurzfristig verschärfen.

 

Nach dem Regen kommt die Sonne

 

Wie aber auch schon bei anderen Börsen-Crashs, die wir in der Vergangenheit erlebt haben, werden sich die Kapitalmärkte über einen mittel- bis langfristig Zeitraum wieder erholen. Unternehmen werden neu strukturiert, Lieferketten werden weltweit neu geordnet und Anleger fassen wieder Mut für neue Investitionen.

Das aktuelle Problem vieler Anleger am Kapitalmarkt ist es aber, dass die meisten keine Krisenerfahrung haben und ihre Anlagedepots daraufhin auch nicht auf einen eventuellen Börsencrash vorbreitet hatten. Immerhin blicken wir auf 12 Jahre des Wohlstandes am Aktienmarkt zurück. ETFs waren die Geheimwaffe um reich zu werden ohne Ahnung haben zu müssen. Anlagen zu streuen oder in niedrig verzinste Immobilien oder Anleihenmärkte zu investieren war uncool?  Nun herrscht Panik, weil ein derartiger Kurssturz für viele unerwartet kam.

Um ein wenig zu beruhigen habe ich einmal meine 5 Tipps für Anleger in einer Krise zusammengeschrieben.

 

 

1. Ruhe bewahren

 

Die jüngsten Einbrüche an der Börse haben es wieder deutlich gemacht: Wer in Aktienmärkte investiert, muss die Nerven bewahren. Wer als Anleger in solchen Situationen zu schnell und unüberlegt handelt, erzielt oft nicht den gewünschten Gewinn, zahlt aber wohl einen hohen Preis.

Die Kurse an den Börsen schwanken und befinden sich gerade eher im Keller. Dies kann bei einem Blick ins Depot schon Angst machen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass solange wir die Aktie bzw. den Fonds nicht verkaufen dieser Verlust nur theoretischer Natur ist. Sollten Sie zu emotional reagieren, dann sollten Sie vielleicht für die nächsten Monate nicht in Ihr Depot schauen. Jetzt ist es wichtig, dass aus Verlustangst keine Panik wird. Stattdessen sollte die Maxime lauten: Abwarten und Tee trinken.

 

2. Diversifizierung

 

In einem Anlagedepot sollte nie nur eine oder zwei Aktien liegen. Für die meisten Anleger sind Fonds grundsätzlich immer die bessere Wahl, da diese bereits innerhalb des Fonds stark streuen und in über 100 verschiedene Aktien investieren. Aber auch innerhalb eines Fondsdepot sollte man in unterschiedliche Märkte streuen, um in Krisenszenarien genügend Handlungsspielraum zu haben und seine Verluste zu begrenzen. So empfiehlt sich eine sichere Basis aus Immobilienfonds, ergänzt um Anleihenfonds und Geldmarktfonds die in schlechten Börsenzeiten zur Umschichtung und Nachkäufen herangezogen werden können. Wer zusätzlich die Schwankungen innerhalb seines Anlagedepots minimieren möchte, setzt auf Mischfonds. Das schont auch etwas die Nerven.

 

3. Professionelle Hilfe

 

Gerade in den aktuellen Zeiten , wo die Börsen im freien Fall sind, erkennen viele Anleger, dass ihr ETF Portfolio eben nicht die Geheimwaffe für schnellen Reichtum ist. Informieren Sie sich deshalb über unabhängige Anlageberater in Ihrer Nähe. Wenn die Kosten für eine Anlageberatung überschaubar und fair sind, dann sollten Sie ihr mühsam erspartes Geld eher in die Betreuung eines Profis geben der sich den ganzen Tag mit der Materie auseinander setzt. Natürlich wird auch ein Anlageexperte keine Börsentalfahrt vorhersehen können, aber er wird ihnen helfen ihr Anlagedepot für solche Situationen gut aufzustellen.

Gerne helfe auch ich Ihnen bei der professionellen Geldanlage und dem Erstellen einer strategischen Anlagestrategie in der aktuellen Corona-Krise.

 

4. Langfristig denken

 

Damit man auch in schwierigen Zeiten an seiner Anlageentscheidung festhält, ist es zudem von immenser Bedeutung, dass man einen zeitlich fest abgesteckten Anlagezeitraum definiert, den man nicht verändert. Man sollte bei seinem Plan bleiben, langfristig denken und sich nicht von Emotionen leiten lassen. Für eine lohnende Aktien- oder Fondsanlage ist ein langfristiger Anlagehorizont wichtiger als der Zeitpunkt des Aktienkaufs. Auf kurze bis mittlere Sicht besteht für Aktienanleger ein erhebliches Risiko.

 

 

5. Kein Markttiming betreiben

 

Das wichtigste in fallenden Börsenphasen ist es seine Sparpläne aufrechtzuerhalten. Man sollte nicht versuchen den perfekten Zeitpunkt zum Einstieg zu finden. Das klappt nämlich nur in den seltensten Fällen. Sparpläne sind emotionslos und so sollte auch die Geldanlage in einer Krise immer verlaufen. Gefühle werden Sie nur fehlleiten. Aufstocken kann man seine Sparpläne natürlich gerne. Aktuell kauft man Aktien und Fonds ja mit 30 bis 50 Prozent Rabatt. Wieso nicht etwas mehr davon kaufen. Macht man sonst im Supermarkt doch auch!

Größere Einmalanlagen sollte man auch nicht komplett auf einmal investieren, wenn man glaubt den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Man wird ihn nicht erwischen! Deshalb empfehle ich es die gewählte die Summe einfach auf verschiedene Investitionszeitpunkte zu verteilen – am besten über einen Zeitraum von neun bis zwölf Monate in der aktuellen Börsensituation.

Kostenlose Erstberatung

Transparent

Flexibilität

Wir bieten Ihnen eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung an. Das Erstgespräch soll dazu dienen sich kennenzulernen, ihre Situation zu verstehen und allgemeine Fragen zu klären.

Wir arbeiten sehr transparent und erläutern ihnen genau unsere Anlagestrategien. Gemeinsam mit Ihnen entwerfen wir dann ein Konzept, welches zu Ihnen passt.

Mit unseren Produkten und Konzepten gewähren wir die höchst mögliche Flexibilität. Einzahlungen und Auszahlungen sind jederzeit machbar und Anlagekonzepte lassen sich auch anpassen, sobald sich ihre Lebensziele ändern.