Finanzen Archives - Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg https://www.der-investmentberater-berlin.com/category/finanzen/ Thu, 30 Oct 2025 13:14:02 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Erbschaftssteuer legal reduzieren: Strategien mit Lebensversicherungen und anderen steuerlichen Konstrukten https://www.der-investmentberater-berlin.com/articles/erbschaftssteuer-legal-reduzieren-strategien-mit-lebensversicherungen-und-anderen-steuerlichen-konstrukten/ Thu, 30 Oct 2025 13:14:01 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3450 In Deutschland kann das Erben eines Vermögens mit hohen Steuerbelastungen einhergehen. Die Erbschaftssteuer, die auf den Wert des Erbes anfällt, kann je nach Verwandtschaftsgrad und Vermögensgröße bis zu 43 Prozent betragen. Doch es gibt legale Wege, diese Steuer zu minimieren oder sogar zu vermeiden, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen. In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf bewährte Methoden, darunter Lebensversicherungen und weitere steuerliche Konstrukte. Wichtig: Diese Tipps basieren auf dem Stand von 2025 und dienen nur zu Informationszwecken. Bitte besprechen Sie ihre Situation immer im Detail gemeinsam mit uns und unseren Steuerberatern und/oder unseren Anwälten, um rechtssichere Konzepte

The post Erbschaftssteuer legal reduzieren: Strategien mit Lebensversicherungen und anderen steuerlichen Konstrukten appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
In Deutschland kann das Erben eines Vermögens mit hohen Steuerbelastungen einhergehen. Die Erbschaftssteuer, die auf den Wert des Erbes anfällt, kann je nach Verwandtschaftsgrad und Vermögensgröße bis zu 43 Prozent betragen. Doch es gibt legale Wege, diese Steuer zu minimieren oder sogar zu vermeiden, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen.

In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf bewährte Methoden, darunter Lebensversicherungen und weitere steuerliche Konstrukte. Wichtig: Diese Tipps basieren auf dem Stand von 2025 und dienen nur zu Informationszwecken.

Bitte besprechen Sie ihre Situation immer im Detail gemeinsam mit uns und unseren Steuerberatern und/oder unseren Anwälten, um rechtssichere Konzepte für Ihre individuelle Situation gewährleisten zu können.

Grundlagen der Erbschaftssteuer in Deutschland

Die Erbschaftssteuer wird in Deutschland auf den Nettowert des Erbes erhoben, nach Abzug von Freibeträgen und Abzügen. Die Freibeträge hängen vom Verwandtschaftsgrad ab: Für Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner beträgt er 500.000 Euro, für Kinder 400.000 Euro und für Enkelkinder 200.000 Euro. Bei entfernteren Verwandten oder Nicht-Verwandten sinkt er auf 20.000 Euro. Die Steuersätze reichen von 7 bis 50 Prozent, abhängig von der Steuerklasse und dem Erbwert. Es gibt auch Versorgungsfreibeträge, die zusätzlich abgezogen werden können, etwa für Witwen oder Waisen.

Aktuell gibt es Diskussionen über eine Reform der Erbschaftssteuer, bei der Grüne, Linke und SPD höhere Belastungen für große Vermögen fordern, während die Union skeptisch ist. Bislang gelten jedoch die etablierten Regeln, die eine vorausschauende Planung ermöglichen.

Lebensversicherungen als effektives Tool zur Steuerreduktion

Eine der populärsten Methoden, um Erbschaftssteuer zu reduzieren, ist die Nutzung von Lebensversicherungen. Hierbei wird das Vermögen in eine Police investiert, die bei Tod des Versicherten an die Begünstigten ausgezahlt wird. Der Clou: Wenn der Begünstigte direkt in der Police benannt ist (unwiderruflich), fällt die Auszahlung nicht unter die Erbschaftssteuer, sondern wird als Versicherungsleistung behandelt. Stattdessen unterliegt sie der Einkommensteuer, die oft günstiger ausfällt oder sogar steuerfrei ist, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Beispiel: Bei einer Risikolebensversicherung oder einer Kapitallebensversicherung können Versorgungsfreibeträge greifen, die den steuerpflichtigen Betrag weiter mindern. Wichtig ist, dass die Police frühzeitig abgeschlossen wird und der Versicherte keine Zugriffsrechte behält, um eine steuerliche Anerkennung zu gewährleisten.

Vorteil: Diese Konstruktion schützt das Vermögen vor dem Zugriff des Finanzamts und sorgt für eine schnelle Auszahlung an die Erben, ohne dass das Geld im Erbschaftsverfahren gebunden ist.

Weitere steuerliche Konstrukte zur Minimierung der Erbschaftssteuer

Neben Lebensversicherungen gibt es weitere legale Strategien, um die Steuerlast zu senken. Hier sind einige bewährte Ansätze:

1. Schenkungen zu Lebzeiten

Durch Schenkungen können Sie Vermögen bereits vor dem Tod übertragen und so die Freibeträge mehrmals nutzen. Die Schenkungssteuer unterliegt denselben Freibeträgen und Sätzen wie die Erbschaftssteuer, aber Sie können alle 10 Jahre schenken, ohne Steuern zu zahlen – solange der Betrag unter dem Freibetrag bleibt. Zum Beispiel können Eltern einem Kind alle 10 Jahre 400.000 Euro schenken, steuerfrei. Bei Immobilien oder Wertpapieren ist eine notarielle Beurkundung oft erforderlich, um Rückforderungsrechte zu vermeiden.

Tipp: Kombinieren Sie Schenkungen mit einer Nutzungsregelung, wie z. B. einem Wohnrecht, damit Sie das Vermögen weiterhin nutzen können.

2. Errichtung einer Stiftung oder anderen Unternehmensformen

Eine Stiftung kann Vermögen steuerfrei übertragen, da Stiftungen oft von der Erbschaftssteuer befreit sind, wenn sie gemeinnützige Zwecke verfolgen. Familienstiftungen sind in Deutschland möglich und erlauben es, das Vermögen zu erhalten, während Erben als Begünstigte profitieren. Allerdings ist die Gründung kostenintensiv und unterliegt strengen Vorschriften. Für große Vermögen (ab ca. 1 Million Euro) lohnt sich das oft. Auch andere Unternehmensformen bieten viele Vorteile im Fall einer Erbschaft eines größeren Vermögens. Welche Unternehmensform am geeignetsten ist, lässt sich erst nach einer detaillierten Analyse sagen.

3. Immobilienübertragungen und andere Vermögensverschiebungen

Immobilien sind ein Klassiker: Durch Übertragung zu Lebzeiten mit Vorbehaltsnutzung (z. B. Nießbrauch) bleibt das Eigentum in der Familie, und der Wert kann steuerlich abgemindert werden. Auch die Nutzung von Gesellschaftsstrukturen wie einer GmbH kann helfen, da Anteile geschenkt werden können, ohne dass das gesamte Vermögen sofort steuerpflichtig wird.

Insgesamt können durch geschickte Planung Vermögen bis zu 10 Millionen Euro steuerfrei übertragen werden.

Wichtige Hinweise und Risiken

Beachten Sie: Jede Strategie muss individuell auf Ihre Situation abgestimmt sein. Das Finanzamt prüft genau, ob Konstrukte wie Lebensversicherungen oder Schenkungen echt sind und nicht nur zur Steuerumgehung dienen. Falsche Planung kann zu Nachzahlungen oder Strafen führen. Wir empfehlen deshalb eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Gerne gemeinsam mit uns.

Fazit: Vorausschauend handeln lohnt sich

Die Erbschaftssteuer legal zu reduzieren ist möglich und sinnvoll, um Ihr Vermögen für die nächsten Generationen zu schützen. Ob durch Lebensversicherungen, Schenkungen, Unternehmenskonstrukte oder Stiftungen – mit der richtigen Strategie sparen Sie Tausende oder Millionen von Euro. Denken Sie frühzeitig daran: Je früher Sie planen, desto effektiver sind die steuerlichen Auswirkungen. Wir helfen Ihnen dabei.

The post Erbschaftssteuer legal reduzieren: Strategien mit Lebensversicherungen und anderen steuerlichen Konstrukten appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
3450
„Frühstartrente“: Früh starten und zusätzlich vorsorgen! https://www.der-investmentberater-berlin.com/articles/fruehstartrente-frueh-starten-und-zusaetzlich-vorsorgen/ Tue, 27 May 2025 12:32:43 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3394 Die „Frühstartrente“ steht im Koalitionsvertrag. Während die Durchführung noch unklar ist, loben Experten den Grundgedanken – früh beginnen. Mit dem kostenlosen FFB Juniordepot sind schon die Jüngsten bereit, bei der Altersvorsorge an den Start zu gehen. Wieso das auch trotz der Frühstartrente zwingend notwendig ist, erklären wir in diesem Artikel.   „Frühstartrente“ nur kleiner Bonus Planmäßig soll die „Frühstartrente“ ab 1. Januar 2026 Realität werden. In privatwirtschaftlich organisierten Depots sollen dann alle Kinder ab sechs Jahren für ihre Rente durch Investition am Kapitalmarkt vorsorgen können – bezuschusst mit 10 Euro pro Monat vom Staat. Allerdings ist das nur eine staatliche

The post „Frühstartrente“: Früh starten und zusätzlich vorsorgen! appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>

Die „Frühstartrente“ steht im Koalitionsvertrag. Während die Durchführung noch unklar ist, loben Experten den Grundgedanken – früh beginnen. Mit dem kostenlosen FFB Juniordepot sind schon die Jüngsten bereit, bei der Altersvorsorge an den Start zu gehen. Wieso das auch trotz der Frühstartrente zwingend notwendig ist, erklären wir in diesem Artikel.

 

„Frühstartrente“ nur kleiner Bonus

Planmäßig soll die „Frühstartrente“ ab 1. Januar 2026 Realität werden. In privatwirtschaftlich organisierten Depots sollen dann alle Kinder ab sechs Jahren für ihre Rente durch Investition am Kapitalmarkt vorsorgen können – bezuschusst mit 10 Euro pro Monat vom Staat.

Allerdings ist das nur eine staatliche Bezuschussung von insgesamt 1.440,- Euro vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr und ist damit nur ein Tropfen auf den heißen Stein bei der Rentenvorsorge. Denn selbst bei einer angenommenen Verzinsung von 6 % ergäbe sich daraus rechnerisch ein Kapital von rund 36.000 Euro mit 67. Dieser Betrag wird nach allem, was sich vorhersehen lässt, nicht ausreichen, um die Rentenlücke – also den Differenzbetrag zwischen dem Erwerbseinkommen und der späteren Rente auch nur annähernd zu schließen.

Die staatliche Frühstartrente kann damit nur ein kleiner Baustein sein, die finanzielle Absicherung im Alter schon von Kindesbeinen an vorauszuplanen. Privates Engagement mit eigenen Mitteln wird auch künftig, neben der gesetzlichen Rentenversicherung, für die meisten Menschen hierzulande kaum verzichtbar sein, um auch im Rentenalter den erwirtschafteten Lebensstandard halten zu können.

 

Vorsorge fürs Alter: Die Macht des Zinseszinseffekts

Wer privat (zusätzlich) vorsorgt, kann sich den – richtigen Ansatz der „Frühstartrente“ zu eigen machen und wirklich früh beginnen. Denn die lange Zeit bis zur Rente spielt allen, die einen Kapitalstock aufbauen wollen, in die Karten. Der sogenannte Zinseszinseffekt ist kaum zu überschätzen.

Das kann man sich anhand einer einfachen Modellrechnung verdeutlichen: Wer etwa mit der Geburt eines Kindes monatlich 50 Euro investiert und dafür über 67 Jahre bei 7% Zinsen pro Jahr durchschnittlich unterstellt, würde mit einem Vorsorgekapital von über 818.000 Euro in Rente gehen – und das, obwohl insgesamt nur 40.200 Euro über die Lebenszeit bis zur Rente eingezahlt wurden.

 

Ein Fondsdepot von Geburt an

Für Kinder, Enkel oder Patenkinder regelmäßig etwas beiseitelegen: Mit diesem Angebot ist das FondsdepotJunior bei der FFB seit Jahren bewährt. Einfach zum Beispiel gleich nach der Geburt ein Depot für die lieben kleinen Verwandten eröffnen, aus der Vielfalt an Investmentfonds und ETFs auswählen und etwa mit einem Split-Sparplan gleich mehrere Fonds besparen – so einfach ist das. Mit Beginn der Volljährigkeit geht das entstandene Vermögen an die Kinder über. Die Einzahlungen können bis zum 67 Lebensjahr fortgeführt, erhöht, vermindert oder auch bei Bedarf flexibel pausiert werden. Auch steuerlich kann ein FondsdepotJunior attraktiv sein. Denn dem Kind steht – wie jeder Bürgerin und jedem Bürger – ein eigener Steuerfreibetrag zu.

 

Fazit

Es lohnt sich frühzeitig für Kinder zu sparen. Der Zinseszinseffekt ist ein wahres Wunder und sollte genutzt werden. So lassen sich auch mit kleinen Beträgen größere Summen über die Zeit ansparen. Als Geschenk bietet die FFB keine Depot- und Transaktionskosten in Fonds bis zur Volljährigkeit.

Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns gerne.

The post „Frühstartrente“: Früh starten und zusätzlich vorsorgen! appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
3394
Kryptowährungen: Befreiung oder Risiko? https://www.der-investmentberater-berlin.com/finanzen/kryptowaehrungen-befreiung-oder-risiko/ Thu, 08 May 2025 13:06:12 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3376 Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und unzählige Altcoins haben in den letzten Jahren einen beispiellosen Hype ausgelöst. Befürworter preisen sie als revolutionäre Technologie, die zentralisierte Finanzsysteme ablösen und finanzielle Freiheit fördern könnte. Doch hinter dem Glanz der Blockchain verbirgt sich eine komplexe Realität, die sowohl Risiken als auch fragwürdige Entwicklungen birgt. Dieser Artikel beleuchtet die Schattenseiten von Kryptowährungen und hinterfragt ihren tatsächlichen Nutzen.   Der Energieverbrauch: Ein ökologisches Desaster Einer der größten Kritikpunkte an Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, ist ihr enormer Energieverbrauch. Der Prozess des „Minings“, bei dem komplexe mathematische Probleme gelöst werden, um Transaktionen zu validieren, verschlingt gigantische Mengen an Strom.

The post Kryptowährungen: Befreiung oder Risiko? appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>

Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und unzählige Altcoins haben in den letzten Jahren einen beispiellosen Hype ausgelöst. Befürworter preisen sie als revolutionäre Technologie, die zentralisierte Finanzsysteme ablösen und finanzielle Freiheit fördern könnte. Doch hinter dem Glanz der Blockchain verbirgt sich eine komplexe Realität, die sowohl Risiken als auch fragwürdige Entwicklungen birgt. Dieser Artikel beleuchtet die Schattenseiten von Kryptowährungen und hinterfragt ihren tatsächlichen Nutzen.

 

Der Energieverbrauch: Ein ökologisches Desaster

Einer der größten Kritikpunkte an Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, ist ihr enormer Energieverbrauch. Der Prozess des „Minings“, bei dem komplexe mathematische Probleme gelöst werden, um Transaktionen zu validieren, verschlingt gigantische Mengen an Strom. Laut Studien verbraucht das Bitcoin-Netzwerk jährlich mehr Energie als manche Länder, etwa Argentinien. In einer Zeit, in der der Klimawandel dringende Maßnahmen erfordert, wirft dies die Frage auf, ob eine Technologie mit solch einem ökologischen Fußabdruck gerechtfertigt ist. Zwar gibt es Bemühungen, auf energieeffizientere Konsensmechanismen wie Proof-of-Stake umzusteigen, doch dominieren energieintensive Systeme nach wie vor den Markt.

 

Spekulation statt Nutzen

Während Kryptowährungen als dezentrales Zahlungsmittel beworben werden, dient die Mehrheit der Transaktionen heute der Spekulation. Der Wert von Kryptowährungen ist extrem volatil – Kursschwankungen von 20 % innerhalb eines Tages sind keine Seltenheit. Diese Instabilität macht sie für den alltäglichen Gebrauch, etwa als Währung für den Einkauf, unpraktisch. Stattdessen ähneln viele Krypto-Märkte einem Casino, in dem Investoren auf schnellen Reichtum hoffen. Die oft propagierte „Demokratisierung des Finanzwesens“ wird so zur Farce, wenn vor allem erfahrene Trader und große Investoren profitieren, während Kleinanleger hohe Verluste riskieren.

 

Kriminalität und mangelnde Regulierung

Ein weiteres Problem ist die Verbindung von Kryptowährungen zu illegalen Aktivitäten. Die Pseudonymität von Transaktionen macht sie attraktiv für Geldwäsche, Steuerhinterziehung und den Handel mit illegalen Gütern. Plattformen wie Silk Road, die inzwischen geschlossen wurden, haben gezeigt, wie Kryptowährungen für kriminelle Zwecke genutzt werden können. Zwar sind nicht alle Nutzer Kriminelle, doch die mangelnde Regulierung und Transparenz in vielen Krypto-Märkten erleichtert Missbrauch. Regierungen weltweit ringen noch immer darum, angemessene Regelwerke zu schaffen, ohne die Innovationskraft der Technologie zu ersticken – ein Balanceakt, der bislang kaum gelingt.

 

Soziale Ungleichheit und Hype-Kultur

Die Krypto-Community wird oft von einer toxischen Hype-Kultur begleitet, die von Influencern, „Moon“-Versprechen und fragwürdigen Projekten angetrieben wird. Viele Initial Coin Offerings (ICOs) und neue Token erweisen sich als Betrug oder scheitern kurz nach dem Start. Dennoch werden sie aggressiv beworben, oft auf Kosten naiver Investoren. Darüber hinaus verstärken Kryptowährungen bestehende soziale Ungleichheiten: Wer früh eingestiegen ist, hat enorme Gewinne erzielt, während Spätankömmlinge oft Verluste erleiden. Die Idee einer egalitären Finanzwelt verliert an Glaubwürdigkeit, wenn der Reichtum in den Händen weniger „Krypto-Wale“ konzentriert bleibt.

 

Der Nutzen bleibt fraglich

Befürworter argumentieren, dass Kryptowährungen Menschen in Ländern mit instabilen Währungen oder ohne Zugang zu Banken helfen könnten. Doch in der Praxis sind die Hürden – von technischen Kenntnissen bis hin zu hohen Transaktionsgebühren – oft zu groß. Alternative Lösungen wie mobile Zahlungssysteme in Entwicklungsländern, etwa M-Pesa in Kenia, haben sich als zugänglicher und kostengünstiger erwiesen. Auch die oft gelobte Blockchain-Technologie findet inzwischen Anwendungen außerhalb von Kryptowährungen, etwa in der Logistik oder bei digitalen Identitäten, was die Frage aufwirft, ob Kryptowährungen selbst überhaupt notwendig sind.

 

Fazit: Zeit für eine nüchterne Betrachtung

Kryptowährungen sind weder die ultimative Lösung für die Probleme des Finanzsystems noch ein reines Übel. Sie bieten innovative Ansätze, sind aber mit erheblichen Risiken und Nachteilen verbunden. Der Energieverbrauch, die Spekulationsblase, die Verbindung zu Kriminalität und die sozialen Ungleichheiten fordern eine kritische Auseinandersetzung. Anstatt blind dem Hype zu folgen, sollten wir Kryptowährungen nüchtern bewerten und nachhaltige, inklusive Alternativen fördern. Nur so kann die zugrunde liegende Technologie ihr Potenzial entfalten, ohne die Gesellschaft zu belasten.

The post Kryptowährungen: Befreiung oder Risiko? appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
3376
Welche Geldanlagen haben sich in der Finanzkrise 2008 am besten entwickelt? https://www.der-investmentberater-berlin.com/finanzen/welche-geldanlagen-haben-sich-in-der-finanzkrise-2008-am-besten-entwickelt/ Mon, 28 Apr 2025 12:02:49 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3354 Während der Finanzkrise 2008 erlebten die meisten Investmentfonds und Geldanlagen erhebliche Verluste, da die Krise die globalen Finanzmärkte stark belastete. Aktienmärkte, Immobilienfonds und viele Anleihenfonds waren besonders betroffen, da die Immobilienblase in den USA platzte und ein Dominoeffekt durch die Insolvenz von Lehman Brothers ausgelöst wurde. Dennoch gab es einige wenige Anlageklassen und Fonds, die relativ stabil blieben oder sogar Gewinne erzielten. Hier eine Übersicht der Anlagen, die in der Krise tendenziell besser abschnitten:     1. Staatsanleihenfonds (insbesondere von Ländern mit hoher Bonität)   Warum? In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit flüchten Anleger oft in sichere Anlagen wie Staatsanleihen von Ländern

The post Welche Geldanlagen haben sich in der Finanzkrise 2008 am besten entwickelt? appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>

Während der Finanzkrise 2008 erlebten die meisten Investmentfonds und Geldanlagen erhebliche Verluste, da die Krise die globalen Finanzmärkte stark belastete. Aktienmärkte, Immobilienfonds und viele Anleihenfonds waren besonders betroffen, da die Immobilienblase in den USA platzte und ein Dominoeffekt durch die Insolvenz von Lehman Brothers ausgelöst wurde.

Dennoch gab es einige wenige Anlageklassen und Fonds, die relativ stabil blieben oder sogar Gewinne erzielten. Hier eine Übersicht der Anlagen, die in der Krise tendenziell besser abschnitten:

 

 

1. Staatsanleihenfonds (insbesondere von Ländern mit hoher Bonität)

 

Warum? In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit flüchten Anleger oft in sichere Anlagen wie Staatsanleihen von Ländern mit hoher Kreditwürdigkeit (z. B. USA, Deutschland). Diese Anleihen galten als „sicherer Hafen“, was ihre Preise steigen ließ und die Renditen senkte.

Beispiel: Fonds, die in US-Treasuries oder deutsche Bundesanleihen investierten, verzeichneten während der Krise oft stabile oder positive Entwicklungen. Beispielsweise stiegen die Preise von US-Staatsanleihen, da die Nachfrage nach sicheren Anlagen zunahm.

Hinweis: Fonds wie der iShares Barclays U.S. Treasury Bond Fund oder ähnliche Anleihen-ETFs hätten in dieser Zeit von steigenden Anleihenpreisen profitiert.

 

2. Gold und Edelmetallfonds

 

Warum? Gold wird in Krisenzeiten als sicherer Hafen angesehen, da es keinen Kreditrisiken unterliegt und oft als Absicherung gegen Inflation oder Währungsabwertung dient. Während der Finanzkrise stieg der Goldpreis, da Anleger ihr Vertrauen in Papierwährungen und Finanzinstitute verloren.

Beispiel: Fonds, die in Gold oder Goldminenaktien investierten, wie der SPDR Gold Shares ETF (GLD) oder der BlackRock Global Gold Fund, verzeichneten in den Jahren 2008–2009 positive Entwicklungen. Der Goldpreis stieg von etwa 700 USD/Unze im Oktober 2008 auf über 900 USD/Unze Ende 2008.

Performance: Goldpreise stiegen 2008 um etwa 5–10 %, während Aktienmärkte wie der DAX um 40 % einbrachen.

 

3. Inverse Fonds und Short-Strategien

 

Warum? Fonds, die auf fallende Märkte setzen (z. B. durch Leerverkäufe oder Derivate), konnten während der Krise Gewinne erzielen. Diese Fonds profitieren von sinkenden Aktienkursen oder Indizes.

Beispiel: Fonds wie der ProShares UltraShort S&P500 (SDS), ein gehebelter ETF, der auf das Gegenteil der S&P 500-Entwicklung setzt, erzielten in 2008 hohe Gewinne, da der S&P 500 um über 38 % fiel. Ähnlich verhielt es sich mit Fonds, die auf fallende Finanzaktien oder Immobilienindizes setzten.

Hinweis: Solche Fonds sind spekulativ und risikoreich, da sie in steigenden Märkten Verluste erleiden.

 

4. Rohstofffonds (in bestimmten Segmenten)

 

Warum? Einige Rohstoffe, insbesondere Edelmetalle, aber auch landwirtschaftliche Rohstoffe, waren weniger stark von der Finanzkrise betroffen. Allerdings waren andere Rohstoffe wie Öl stark volatil und verloren 2008 an Wert.

Beispiel: Fonds, die in diversifizierte Rohstoffe oder speziell in Agrarrohstoffe investierten, konnten vereinzelt positive Ergebnisse erzielen. Beispielsweise stiegen die Preise für bestimmte Agrarrohstoffe aufgrund der Nahrungsmittelpreiskrise 2007–2008, die mit der Finanzkrise zusammenhing.

Fondsbeispiel: Der Rogers International Commodity Index Fund oder ähnliche Rohstoff-ETFs konnten in bestimmten Segmenten stabil bleiben.

 

5. Geldmarktfonds

 

Warum? Geldmarktfonds, die in kurzfristige, hochliquide Anlagen wie Tagesgeld oder kurzfristige Staatsanleihen investieren, galten als sicher und stabil. Sie boten zwar niedrige Renditen, konnten aber Kapitalverluste weitgehend vermeiden.

Beispiel: Fonds wie der Vanguard Federal Money Market Fund blieben stabil, da sie in sichere, kurzfristige Papiere investierten. Allerdings gab es vereinzelt Probleme, wie beim Reserve Primary Fund, der durch Lehman-Anleihen Verluste erlitt und das Vertrauen in Geldmarktfonds kurzfristig erschütterte.

 

6. Defensive Aktienfonds (in begrenzten Fällen)

 

Warum? Fonds, die in defensive Sektoren wie Gesundheit, Konsumgüter oder Versorger investierten, schnitten besser ab als zyklische Sektoren (z. B. Finanzen, Technologie). Unternehmen in diesen Sektoren gelten als krisenresistent, da ihre Produkte auch in Rezessionen nachgefragt werden.

Beispiel: Fonds wie der Vanguard Health Care Fund oder der Fidelity Select Consumer Staples Portfolio verloren zwar oft weniger als der Gesamtmarkt, konnten aber in Einzelfällen stabile oder leicht positive Renditen erzielen, da Unternehmen wie Johnson & Johnson oder Procter & Gamble relativ robust blieben.

Performance: Defensive Sektoren verloren 2008 im Schnitt weniger (ca. 20–25 %) als der Gesamtmarkt (z. B. S&P 500: -38 %).

 

Fazit

Die Finanzkrise 2008 war eine Ausnahmesituation, in der nur wenige Anlageklassen wie Staatsanleihenfonds, Goldfonds, Inverse Fonds und vereinzelt defensive Aktienfonds oder Rohstofffonds positive oder stabile Entwicklungen zeigten. Anleger, die antizyklisch handelten oder in sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen investierten, konnten Verluste minimieren oder in Einzelfällen Gewinne erzielen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die meisten Fonds, wie der NDACinvest Aktienfonds (-28,25 % im Jahr 2008), erhebliche Verluste erlitten, selbst wenn sie besser abschnitten als der DAX (-40 %).

The post Welche Geldanlagen haben sich in der Finanzkrise 2008 am besten entwickelt? appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
3354
Vorteile der vermögensverwaltenden GmbH in Deutschland https://www.der-investmentberater-berlin.com/finanzen/vorteile-der-vermoegensverwaltenden-gmbh-in-deutschland/ Sun, 27 Apr 2025 12:50:45 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3345 Die vermögensverwaltende Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist in Deutschland eine beliebte Rechtsform für die Verwaltung von Vermögenswerten, insbesondere Immobilien, Wertpapieren oder anderen Kapitalanlagen. Im Gegensatz zu einer operativ tätigen GmbH konzentriert sich die vermögensverwaltende GmbH nicht auf die Erbringung von Dienstleistungen oder den Handel mit Waren, sondern auf die Verwaltung und Erhaltung von Vermögen. Dieser Artikel beleuchtet die rechtlichen, steuerlichen und praktischen Aspekte dieser Rechtsform. Rechtliche Grundlagen Die vermögensverwaltende GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) gegründet wird. Sie unterliegt denselben rechtlichen Anforderungen wie andere GmbHs, einschließlich: Mindeststammkapital: 25.000 Euro, wobei mindestens die Hälfte bei

The post Vorteile der vermögensverwaltenden GmbH in Deutschland appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
Die vermögensverwaltende Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist in Deutschland eine beliebte Rechtsform für die Verwaltung von Vermögenswerten, insbesondere Immobilien, Wertpapieren oder anderen Kapitalanlagen. Im Gegensatz zu einer operativ tätigen GmbH konzentriert sich die vermögensverwaltende GmbH nicht auf die Erbringung von Dienstleistungen oder den Handel mit Waren, sondern auf die Verwaltung und Erhaltung von Vermögen. Dieser Artikel beleuchtet die rechtlichen, steuerlichen und praktischen Aspekte dieser Rechtsform.


Rechtliche Grundlagen

Die vermögensverwaltende GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) gegründet wird. Sie unterliegt denselben rechtlichen Anforderungen wie andere GmbHs, einschließlich:

  • Mindeststammkapital: 25.000 Euro, wobei mindestens die Hälfte bei der Gründung in bar oder als Sacheinlage eingebracht werden muss.
  • Haftungsbeschränkung: Die Haftung der Gesellschafter ist auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt, was die persönlichen Risiken minimiert.
  • Satzung: Die Satzung muss den Unternehmensgegenstand klar definieren, z. B. „Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von Immobilien oder Wertpapieren“.
  • Eintragung: Die GmbH muss ins Handelsregister eingetragen werden, um die Rechtsfähigkeit zu erlangen.

Ein wesentliches Merkmal der vermögensverwaltenden GmbH ist, dass sie keine gewerbliche Tätigkeit ausübt. Dies bedeutet, dass sie keine aktiven Geschäfte betreibt, sondern lediglich Vermögen hält und verwaltet, z. B. durch Vermietung von Immobilien oder Verwaltung von Kapitalanlagen.


Steuerliche Besonderheiten

Die steuerliche Behandlung der vermögensverwaltenden GmbH unterscheidet sich erheblich von der einer gewerblich tätigen GmbH:

  • Gewerbesteuer: Da die vermögensverwaltende GmbH keine gewerbliche Tätigkeit ausübt, ist sie in der Regel von der Gewerbesteuer befreit. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da die Gewerbesteuer in Deutschland eine erhebliche Belastung darstellen kann.
  • Körperschaftsteuer: Die GmbH unterliegt der Körperschaftsteuer (15 % auf den Gewinn) sowie dem Solidaritätszuschlag (5,5 % der Körperschaftsteuer). Einnahmen aus Vermietung oder Kapitalanlagen werden hier angesetzt.
  • Umsatzsteuer: Einnahmen aus Vermögensverwaltung, wie z. B. Wohnraummiete, sind in der Regel umsatzsteuerfrei. Bei gewerblicher Vermietung (z. B. Büros) kann jedoch die Umsatzsteuerpflicht greifen, wobei die Kleinunternehmerregelung oder die Regelbesteuerung gewählt werden kann.
  • Ausschüttungen: Gewinnausschüttungen an Gesellschafter unterliegen der Kapitalertragsteuer (25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer), sofern keine steuerlichen Sonderregelungen greifen.

Die steuerlichen Vorteile machen die vermögensverwaltende GmbH besonders attraktiv für die langfristige Vermögenssicherung, etwa im Rahmen der Nachfolgeplanung oder für die Bündelung von Familienvermögen.


Typische Anwendungsfälle

Die vermögensverwaltende GmbH wird in verschiedenen Szenarien genutzt:

  1. Immobilienverwaltung: Viele vermögensverwaltende GmbHs halten Immobilienportfolios, die vermietet werden. Dies ermöglicht eine klare Trennung zwischen privatem und geschäftlichem Vermögen sowie eine professionelle Verwaltung.
  2. Kapitalanlagen: Wertpapiere, Beteiligungen oder andere Finanzanlagen können in der GmbH gebündelt werden, um steuerliche Vorteile zu nutzen oder die Vermögensstruktur zu vereinfachen.
  3. Nachfolgeplanung: Die GmbH eignet sich hervorragend, um Vermögen an die nächste Generation zu übertragen, da Anteile an der GmbH vererbt oder geschenkt werden können, oft unter Nutzung von steuerlichen Freibeträgen.
  4. Haftungsschutz: Durch die Beschränkung der Haftung auf das Gesellschaftsvermögen wird das Privatvermögen der Gesellschafter geschützt, was besonders bei großen Vermögenswerten wichtig ist.


Vorteile und Nachteile


Vorteile:

  • Haftungsbeschränkung: Schutz des Privatvermögens.
  • Steuervorteile: Befreiung von der Gewerbesteuer und flexible Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Nachfolge: Vereinfachte Vermögensübertragung.
  • Professionalität: Klare Struktur und Transparenz in der Vermögensverwaltung.


Nachteile:

  • Gründungskosten: Notarkosten, Registergebühren und das Mindeststammkapital verursachen initiale Kosten.
  • Verwaltungsaufwand: Eine GmbH erfordert Buchführung, Jahresabschlüsse und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.
  • Eingeschränkte Flexibilität: Die Vermögensverwaltung ist auf den in der Satzung festgelegten Zweck beschränkt.


Praktische Umsetzung

Die Gründung einer vermögensverwaltenden GmbH erfordert sorgfältige Planung:

  1. Beratung: Steuerberater und Rechtsanwälte sollten hinzugezogen werden, um die Satzung optimal zu gestalten und steuerliche Vorteile zu maximieren.
  2. Satzung: Der Unternehmensgegenstand muss klar als Vermögensverwaltung definiert werden, um die Gewerbesteuerbefreiung zu sichern.
  3. Buchführung: Eine ordnungsgemäße Buchführung ist Pflicht, wobei oft eine externe Steuerkanzlei beauftragt wird.
  4. Bankkonto: Ein separates Geschäftskonto ist erforderlich, um die Finanzen der GmbH von denen der Gesellschafter zu trennen.


Fazit

Die vermögensverwaltende GmbH ist ein bewährtes Instrument zur strukturierten und steueroptimierten Verwaltung von Vermögen in Deutschland. Sie bietet Haftungsschutz, steuerliche Vorteile und Flexibilität in der Nachfolgeplanung, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und regelmäßige Verwaltung. Für Privatpersonen oder Familien mit erheblichem Vermögen ist sie eine attraktive Option, um Vermögenswerte langfristig zu sichern und effizient zu verwalten.

The post Vorteile der vermögensverwaltenden GmbH in Deutschland appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
3345
Erfolgreiches Investieren in Krisenzeiten: Warum Edelmetalle eine wichtige Rolle spielen https://www.der-investmentberater-berlin.com/finanzen/investieren-in-edelmetalle/ Tue, 20 Feb 2024 15:20:23 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=3090 Investments in Edelmetalle bieten insbesondere in Krisenzeiten wichtige Vorteile. Warum Gold, Silber, Platin und Palladium als sichere Häfen gelten und Diversifikationsmöglichkeiten für Anlageportfolios bieten.

The post Erfolgreiches Investieren in Krisenzeiten: Warum Edelmetalle eine wichtige Rolle spielen appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Rezession, internationale Krisen und Konflikte erschweren die Zukunftsplanung zusätzlich. Umso wichtiger sind kluge Anlageentscheidungen, um den individuellen Wohlstand zu sichern und das Vermögen weiter zu vermehren. In diesem Beitrag beleuchten wir die Rolle von Edelmetallen als sichere Anlagemöglichkeit und geben Empfehlungen für eine erfolgreiche Investition.

Gold hat sich historisch als wertbeständig erwiesen und genießen daher unter Experten den Ruf als sicheren Hafen. Darüber hinaus bieten Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium Diversifikationsmöglichkeiten für das Anlageportfolio und dienen als Absicherung gegen Inflation und Währungsschwankungen. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten sind sie daher eine sinnvolle Strategie zur Vermögenssicherung.

Gold als sichere Anlage

Gold gilt aufgrund seiner einzigartigen Merkmale und Eigenschaften seit Jahrhunderten als sichere Anlage. Es hat eine lange Geschichte als Wertspeicher und behält in Krisenzeiten seine Kaufkraft. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt daher die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen, was – wie aktuell wieder zu beobachten – zu einem Anstieg des Goldpreises führen kann. Lohnt es sich trotz der Rekordpreise, das Edelmetall zur Diversifikation ins Anlageportfolio aufzunehmen? Ja, wenn man Gold als langfristiges Investment betrachtet! Anlegerinnen und Anleger können physisches Gold in Form von Barren, Münzen oder auch Gold-ETFs erwerben.

Einer der größten Vorteile von Gold sind seine physischen Eigenschaften, die es von anderen Anlageformen wie Wertpapieren, Anleihen oder Pfandbriefen unterscheiden. Es hat eine hohe Dichte, ist korrosionsbeständig und aufgrund der begrenzten Fördermengen nur begrenzt verfügbar. Gold ist zudem ein weltweit anerkanntes Zahlungsmittel und behält seine Kaufkraft über die Zeit. Das Edelmetall spielt daher eine wichtige Rolle als Wertspeicher.

Silber als Investmentoption

Silber ist aufgrund seiner Eigenschaften als Edelmetall und seiner vielfältigen Verwendung in Industrie und Technik eine attraktive Anlageoption. Es kann eine gute Ergänzung zu Goldanlagen sein. Wichtige physikalische Eigenschaften sind die hohe Leitfähigkeit für Elektrizität und Wärme, die antimikrobielle Wirkung und die Lichtreflexion. Diese Eigenschaften machen Silber zu einem wichtigen Material in der Elektronikindustrie, Medizin, Fotografie und Schmuckherstellung. Ähnlich wie Gold bietet es sich aufgrund seiner Knappheit und seiner Rolle als Wertspeicher für Investitionen an.

Aufgrund seines niedrigeren Preises und seines zukünftigen Wachstumspotenzials erfreut sich Silber auch als Edelmetallanlage großer Beliebtheit. Es bietet Anlegern zusätzliche Diversifikation und Flexibilität in ihrem Portfolio. Anleger können sowohl Gold als auch Silber nutzen, um ihr Vermögen zu schützen und von möglichen Preissteigerungen zu profitieren. Aufgrund der vielfältigeren Verwendungsmöglichkeiten und des niedrigeren Einstiegspreises weist Silber erfahrungsgemäß eine höhere Volatilität als Gold auf.

Platin und Palladium als Beimischung

Platin und Palladium gehören ebenfalls zu den attraktiven Anlagemöglichkeiten in Edelmetallen. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, ihr Portfolio weiter zu diversifizieren und von der industriellen Nachfrage nach diesen Metallen zu profitieren. Experten bescheinigen Platin und Palladium für die Zukunft ein hohes Wertsteigerungspotenzial (https://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/alleskoenner-platin-world-platinum-investment-council-nachfrage-nach-platin-duerfte-in-den-kommenden-jahren-zulegen-trotz-niedrigem-preisniveau-12716952).

Im Vergleich zu Gold und Silber sind Platin und Palladium seltener und schwieriger abzubauen. Dies führt zu höheren Produktionskosten und einer begrenzten Verfügbarkeit dieser Edelmetalle. Gleichzeitig ist die industrielle Nachfrage nach Platin und Palladium nach wie vor hoch, was in den kommenden Jahren ein wichtiger Preistreiber sein dürfte. Die Edelmetalle werden in zahlreichen Industriezweigen wie der Automobil-, Elektronik-, Schmuck- und Chemieindustrie eingesetzt. Sie werden für Katalysatoren, Brennstoffzellen, Schmuck und in der Medizin verwendet. Insbesondere Palladium hat in den letzten Jahren deutliche Wertsteigerungen erfahren.

Vorteile der Diversifizierung mit Edelmetallen

Durch die Diversifikation von Anlagen reduzieren Anleger ihr Verlustrisiko ihres Gesamtvermögens. Edelmetalle bieten eine hervorragende Möglichkeit, das Portfolio zu stabilisieren und gegen Krisen abzusichern. Physische Produkte reagieren oft weniger stark auf Marktbewegungen als traditionelle Anlagen wie Aktien und Anleihen. Dadurch helfen sie, volatile wirtschaftliche Bedingungen abzufedern.

Ein gut diversifiziertes Portfolio enthält verschiedene Anlageklassen, die nicht gleich stark korrelieren. Durch die Beimischung von Edelmetallen streuen Anleger das Risiko weiter. Verlieren andere Anlageklassen an Wert, können Edelmetalle ihren Wert halten oder sogar steigern. Sie gleichen dann mögliche Verluste anderer Anlageformen aus und verbessern die Gesamtperformance des Portfolios.

Darüber hinaus bieten Edelmetalle langfristig auch Vorteile als Inflationsschutz. Aufgrund ihrer begrenzten Verfügbarkeit steigt ihr Wert erfahrungsgemäß, wenn eine allgemeine Teuerung die Märkte erfasst. Dies kann zu einem Werterhalt des Portfolios führen.

Anleger sollten beachten, dass die Diversifikation mit Edelmetallen nicht auf physische Edelmetalle beschränkt ist. Weitere Anlagemöglichkeiten bieten ETFs, Investmentfonds und Aktien von Bergbauunternehmen, die sich auf Edelmetalle spezialisiert haben. Diese können eine Alternative für Anleger sein, die nicht direkt in physische Edelmetalle investieren möchten.

Wenn Sie mehr über die Diversifikation mit Edelmetallen erfahren möchten und wie diese in Ihre individuelle Anlagestrategie passen, wenden Sie sich an einen unserer freien Anlageberater. Ein professioneller Berater kann Sie bei der Auswahl der richtigen Edelmetallanlage unterstützen und Ihnen helfen, Ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Vereinbaren Sie noch heute ein persönliches Beratungsgespräch und stellen Sie sicher, dass Ihr Portfolio optimal aufgestellt ist.

Strategien für die Investition in Edelmetalle

Es gibt verschiedene Strategien für die Investition in Edelmetalle, die Anleger nutzen können. Hier sind einige bewährte Ansätze:

  • Kauf von physischem Edelmetall: Durch den Kauf von physischem Gold, Silber, Platin oder Palladium können Anleger direkten Besitz an Edelmetallen erlangen.
  • Investition in börsengehandelte Fonds (ETFs): ETFs, die sich auf Edelmetalle konzentrieren, ermöglichen es Anlegern, diversifizierte Portfolios von Edelmetallen zu halten, ohne sie physisch zu besitzen.
  • Investition in Bergbauunternehmen: Anleger können in Aktien von Bergbauunternehmen investieren, die Edelmetalle fördern. Der Erfolg dieser Unternehmen hängt von der Entwicklung des Marktpreises für Edelmetalle ab.
  • Verwendung von Edelmetallen als Absicherung: Anleger können Edelmetalle als Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheit und Marktvolatilität nutzen. In Zeiten von Krisen kann der Wert von Edelmetallen steigen, was einen gewissen Schutz für das Portfolio bietet.

Beachten Sie, dass diese Strategien unterschiedliche Risiko- und Renditeprofile aufweisen. Es ist wichtig, dass Anleger ihre eigenen Ziele und Risikobereitschaft berücksichtigen und gegebenenfalls Anlageberatung in Anspruch nehmen, um die für Sie passende Strategie zu finden.

Unsere Empfehlungen für erfolgreiches Investieren in Edelmetallen

Es gibt einige Empfehlungen für erfolgreiches Investieren in Edelmetallen:

  1. Diversifizieren Sie Ihr Portfolio, indem Sie in verschiedene Edelmetalle investieren.
  2. Behalten Sie den Markt im Auge und nutzen Sie günstige Einstiegschancen.
  3. Bleiben Sie informiert über die Entwicklung der globalen Wirtschaft und geopolitischen Ereignisse.
  4. Berücksichtigen Sie Kosten und Gebühren beim Kauf und Verkauf von Edelmetallen.
  5. Prüfen Sie die Lagerungsoptionen für Ihre Edelmetalle, z.B. Bankschließfächer oder spezialisierte Tresore.
  6. Verfolgen Sie langfristige Investitionsziele und halten Sie auch in turbulenten Zeiten an Ihrer Strategie fest.
  7. Nutzen Sie die Vorteile von Dollar-Cost Averaging (DCA), um regelmäßig in Edelmetalle zu investieren.
  8. Informieren Sie sich über aktuelle Trends und Entwicklungen auf dem Edelmetallmarkt.
  9. Nutzen Sie unsere professionelle und smarte Anlageberatung, um die besten Entscheidungen zu treffen.

Für eine persönliche Beratung und weitere Informationen zum Investieren in Edelmetalle können Sie sich gerne an uns wenden.

Kontakt
Sending

The post Erfolgreiches Investieren in Krisenzeiten: Warum Edelmetalle eine wichtige Rolle spielen appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
3090
Investmentaktion bis zum 30.06.2023: Kostenlose Beratung und Depotmanagement für min. 1 Jahr https://www.der-investmentberater-berlin.com/finanzen/investmentaktion/ Sat, 17 Dec 2022 11:17:22 +0000 http://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=2074 Trotz steigenden Zinsen versprechen die Banken in Deutschland nur geringe Zinsen für Tagesgeld & Festgeld. Bei steigenden Kosten für Lebenshaltung, Energie und Heizung haben die Verbraucher, somit aber kaum die Möglichkeit ihr Geld kurzfristig inflationsgeschützt anzulegen. Damit unser Geld nicht deutlich entwertet wird, muss das Sparguthaben deshalb sinnvoll anlegt werden. Tagesgeldkonten bieten den Vorteil, dass Sparer über ihr Geld täglich flexibel verfügen können. Die Freiheiten gelten allerdings auch für die Bank. Sie kann die Zinsen jederzeit senken, oftmals sogar, ohne den Kunden vorher informieren zu müssen. Wer aktuell nur diese Sparform wählt sollte sich schnellstmöglich um Alternativen bemühen. Vor allem

The post Investmentaktion bis zum 30.06.2023: Kostenlose Beratung und Depotmanagement für min. 1 Jahr appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
Trotz steigenden Zinsen versprechen die Banken in Deutschland nur geringe Zinsen für Tagesgeld & Festgeld. Bei steigenden Kosten für Lebenshaltung, Energie und Heizung haben die Verbraucher, somit aber kaum die Möglichkeit ihr Geld kurzfristig inflationsgeschützt anzulegen. Damit unser Geld nicht deutlich entwertet wird, muss das Sparguthaben deshalb sinnvoll anlegt werden.

Tagesgeldkonten bieten den Vorteil, dass Sparer über ihr Geld täglich flexibel verfügen können. Die Freiheiten gelten allerdings auch für die Bank. Sie kann die Zinsen jederzeit senken, oftmals sogar, ohne den Kunden vorher informieren zu müssen. Wer aktuell nur diese Sparform wählt sollte sich schnellstmöglich um Alternativen bemühen. Vor allem das Geld auf welches der Sparer länger als 1 Jahr verzichten kann, sollte sinnvoll angelegt werden.

 

Wie lege ich mein Geld richtig an?

An sich sollte man nicht mehr als 2 Nettogehälter als Notgroschen auf seinem Tagesgeldkonto als eiserne Reserve liegen haben. Alles Geld über diese Grenze muss sinnvoll und renditestark angelegt werden. Ich empfehle hier ein flexibles Fondsdepot, wo Sie abgestimmt auf Ihre Wünsche, Lebensziele und Anlageschwerpunkte in verschiedene Fondsportfolios investieren. Je nach Anlagezeitraum sind Renditen von 2,6% bis 12,7% möglich.

​Unser mittelfristiges Investmentdepot mit einem Anlagehorizont von 5 Jahren hat in den letzten 10 Jahren ca. 6,39% pro Jahr (Stand Dezember 2022) gemacht.

Für langfristige Sparer eignet sich das dynamische Portfolio. Hier wurde besonders auf eine gute Chancen / Risikenanalyse wert gelegt. Die erzielte Rendite in den letzten 10 Jahren kann sich sehen lassen. So konnte unser gemanagetes dynamisches Portfolio seine Anleger im Durchschnitt pro Jahr mit 8,93% erfreuen (Stand Dezzember 2022).

Für kurzfristige Investments mit einem Anlagehorizont von mindestens 2 Jahren eignet sich ein Investment in Immobilienfonds. Diese sind sehr sicher und Renditen von konstanten 2,0 bis 2,6% pro Jahr sind möglich.

 

 

Wie sicher ist das Geld in einem Fonds?

Fonds haben nicht bei allen Anlegern einen guten Ruf. Dies liegt aber hauptsächlich an einer falschen Beratung von den Banken bzw. Vermögensverwaltern. Ich konzentriere mich bei der Auswahl der Fonds vor allem auf Ihre Ziele und Wünsche bzw. Ihre Anlagehorizonte (wie lange kann ich das Geld anlegen). Je nach Anlagehorizont gibt es Fonds welche für kurzfristige, mittelfristige oder langfristige Investments besser geeignet sind. Natürlich steht der Anlagehorizont auch in Abhängigkeit mit den realistisch erzielbaren Renditen. Bei längeren Investments sind höhere Renditen möglich, als bei kurzfristigen Anlagen.
Darüber hinaus ist ein Fonds auch sicherer als Ihr Geld auf der Bank, da es sich bei dem Fonds um Sondervermögen handelt. Sollte Ihre Hausbank oder ausländische Bank (z.B. Tagesgeld) pleite gehen, so haftet diese aktuell nur bis 100.000,00 € (Einlagensicherung). Haben sie ein größeres Vermögen in einem Fonds investiert und die Fondsbank muss Insolvenz anmelden, so passiert Ihrem Geld nichts, da dieses nicht bei der Fondsbank liegt, sondern bei verschiedenen Firmen investiert ist. Sie verlieren sozusagen nur das „Verwaltungsorgan“. Damit dieser Fall aber nicht eintritt arbeite ich nur mit großen und geprüften Fondsgesellschaften zusammen.
Fonds sind transparent und flexibel veräußerbar. Bei Zahlungsschwierigkeiten können Sie jeden Fonds veräußern und innerhalb von einer Woche ist Ihr Geld wieder auf Ihrem Referenzkonto.

 

Sonderaktion bis zum 30.06.2023:

Für Neukunden welche sich für ein Fondsdepot als Geldanlage entscheiden erlasse ich für 2 Jahre die Depotführungsgebühren, wenn Sie bis zum 30.06.2023 ein Depot bei der Frankfurter Fondsbank eröffnen. Außerdem fällt für die Beratung und die Depotbetreuung (Depotmanagement) für ein Jahr keine Servicegebühr an. Sie können also für ein Jahr Ihr Geld ohne jegliche Kosten anlegen und erhalten dazu noch eine kostenlose Beratung und Depotbetreuung.

Vorteile nochmal kurz zusammengefasst:

  • Keine Gebühren für das Investmentdepot für 2 Jahre. (Danach nur 45,00 € p.a.)
  • Kein Servicefee für 1 Jahr. (Danach nur 0,5% zzgl. MwSt. p.a.)
  • Kostenlose Investmentberatung
  • Kostenloses Depotmanagement (für bessere Depotperformance)
  • Keine weiteren versteckten Kosten

 

 

Melden Sie sich solange es noch freie Beratungstermine gibt. Die Aktion ist auch von der Frankfurter Fondsbank befristet. Bei Weiterempfehlungen bin ich auch bereit das Servicefee für weitere Monate zu erlassen. Also sprechen Sie gerne auch mit Ihren Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Ob telefonisch oder via Email.

The post Investmentaktion bis zum 30.06.2023: Kostenlose Beratung und Depotmanagement für min. 1 Jahr appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
2074
Immobilienblase: Diese Risiken sollten Sie beim Immobilienkauf kennen https://www.der-investmentberater-berlin.com/finanzen/immobilienblase-diese-risiken-sollten-sie-beim-immobilienkauf-kennen/ Wed, 28 Apr 2021 13:37:28 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=2327 Die Nachfrage nach einem Immobilienkauf ist ungebrochen hoch. Ob Neubau, Umwidmung oder Bestandsobjekte: In allen Bereichen steigen die Preise seit Jahren – ein Ende scheint nicht in Sicht. Dennoch birgt der Immobilienkauf Risiken. Am stärksten ausgeprägt ist der Preisanstieg derzeit bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Dem F+B-Wohn-Index zufolge verteuerten sich diese im vierten Quartal 2020 um 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. „Wir sind der Auffassung, dass die anhaltende Corona-Pandemie mit dem zweiten Lockdown seit Dezember hier einen nachhaltigen Nachfrageschub erzeugt hat“, sagt der Immobilienmarktforscher und F+B-Geschäftsführer Bernd Leutner. Immobilienkauf mit niedrigen Baugeldzinsen Gleichzeitig sind Baukredite zu historisch günstigen Konditionen erhältlich.

The post Immobilienblase: Diese Risiken sollten Sie beim Immobilienkauf kennen appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
Die Nachfrage nach einem Immobilienkauf ist ungebrochen hoch. Ob Neubau, Umwidmung oder Bestandsobjekte: In allen Bereichen steigen die Preise seit Jahren – ein Ende scheint nicht in Sicht. Dennoch birgt der Immobilienkauf Risiken.

Am stärksten ausgeprägt ist der Preisanstieg derzeit bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Dem F+B-Wohn-Index zufolge verteuerten sich diese im vierten Quartal 2020 um 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. „Wir sind der Auffassung, dass die anhaltende Corona-Pandemie mit dem zweiten Lockdown seit Dezember hier einen nachhaltigen Nachfrageschub erzeugt hat“, sagt der Immobilienmarktforscher und F+B-Geschäftsführer Bernd Leutner.

Immobilienkauf mit niedrigen Baugeldzinsen

Gleichzeitig sind Baukredite zu historisch günstigen Konditionen erhältlich. Der Biallo-Baugeld-Index gibt den effektiven Jahreszins für ein zehnjähriges Baudarlehen im Durchschnitt mit 0,76 Prozent an. 2019 lag dieser noch bei 1,22. Also schnell eine Immobilie kaufen, bevor die Preise noch weiter steigen und die Zinsen wieder anziehen?

Jüngst hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) davor gewarnt, dass „die Risken für Preisrückgänge“ zunehmen und in der Folge die „Indizien für regionale Spekulationsblasen“. Seit 2015 seien die Immobilienpreise bundesweit um rund 35 Prozent gestiegen. Allerdings seien die starken Steigerungen weniger auf Spekulationen zurückzuführen. „Außerdem ist ein Kreditboom, wie er für Immobilienpreisblasen charakteristisch ist, bisher nicht festzustellen“, heißt es weiter.

Weiterhin hohe Nachfrage bei Immobilien erwartet

Dass dennoch kein unbegrenzter Anstieg bei den Immobilienpreisen zu erwarten sei, führen die Analysten auf die zu erwartenden Entwicklungen zurück. In wirtschaftlichen Ballungsräumen sei zwar weiterhin mit einer hohen Nachfrage zu rechnen. Anders als in den Vorjahren sei jedoch von einem deutlich geringeren Bevölkerungswachstum auszugehen. Auch ein Rückgang ist Berechnungen zufolge möglich.

Daher sprechen Experten von Indizien für regionale, spekulative Preisübertreibungen.  Das geschehe meist dort, „wo die Anstiege deutlich über das hinausgehen, was durch die Zinssenkungen und Mieterhöhungen gerechtfertigt wäre“ und nennen Städte wie Berlin, Frankfurt am Main, München oder Stuttgart als Beispiele. In strukturschwachen Regionen könnten abhängig von der regionalen Wohnungsnachfrage und Bevölkerungsentwicklung die Preise sogar sinken.

Vor allem regionale Risiken beim Immobilienkauf

Von einer bundesweiten Immobilienblase lässt sich daher aktuell nicht sprechen. Wer ein Eigenheim beziehen möchte und hierin eine private Altersvorsorge sieht, geht derzeit nach übereinstimmender Meinung kein großes Risiko ein. Selbst wenn es in ein paar Jahren wieder etwas günstiger sein sollte. Trotzdem übernehmen sich viele mit der Immobilie selbst, da größere Immobilien unglaublich teuer sind. Hier spielen auch die Nebenkosten beim Kauf eine erhebliche Welle. Der Kauf und die Abzahlung der Kreditschulden sollte daher gut geplant werden. Auch sollten Risiken wie Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder auch Todesfall vorher abgesichert werden.

Ein gutes Investment, um Renditen zu erzielen, sehen wir derzeit nicht im Immobilienmarkt in Deutschland.

Wir unterstützen Sie in allen Fällen und helfen Ihnen gerne bei der Entscheidungsfindung. Gemeinsam wägen wir die verschiedenen Faktoren mit Ihnen ab und vergleichen für die Immobilienfinanzierung die Angebote von bis zu 230 Banken. Damit optimieren wir Ihren Zinsaufwand und ermöglichen Ihnen flexible Bedingungen bei der Kreditrückzahlung.

The post Immobilienblase: Diese Risiken sollten Sie beim Immobilienkauf kennen appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
2327
So sparen Sie noch mehr Geld: Entfernen Sie diese Kostenfresser aus ihrem Alltag https://www.der-investmentberater-berlin.com/articles/so-sparen-sie-noch-mehr-geld-entfernen-sie-diese-kostenfresser-aus-ihrem-alltag/ Fri, 19 Feb 2021 20:16:38 +0000 https://www.der-investmentberater-berlin.com/?p=2318 Meistens sind es nicht immer die großen Anschaffungen, die ein Loch in die Finanzkasse reißen. Vor allem sind es die vielen alltäglichen Dinge der Deutschen, die laut der Verbraucherzentrale zu vielen Unkosten führen. Wir helfen Ihnen die größten Kostenfallen aus ihrem Alltag zu entfernen, um mehr Geld zum Sparen und die schönen Dinge des Lebens zu haben.     Rauchen Als allgemein bekannter Kostenfresser gilt das Rauchen: Durchschnittlich zahlen Raucher über 3 Euro am Tag für Zigaretten, was aufs Jahr gerechnet weit über 1.000 Euro entspricht. Der Studie zufolge werden im Jahr insgesamt 14,2 Milliarden Euro fürs Rauchen ausgegeben. Über

The post So sparen Sie noch mehr Geld: Entfernen Sie diese Kostenfresser aus ihrem Alltag appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
Meistens sind es nicht immer die großen Anschaffungen, die ein Loch in die Finanzkasse reißen. Vor allem sind es die vielen alltäglichen Dinge der Deutschen, die laut der Verbraucherzentrale zu vielen Unkosten führen. Wir helfen Ihnen die größten Kostenfallen aus ihrem Alltag zu entfernen, um mehr Geld zum Sparen und die schönen Dinge des Lebens zu haben.

 

 

  1. Rauchen

Als allgemein bekannter Kostenfresser gilt das Rauchen: Durchschnittlich zahlen Raucher über 3 Euro am Tag für Zigaretten, was aufs Jahr gerechnet weit über 1.000 Euro entspricht. Der Studie zufolge werden im Jahr insgesamt 14,2 Milliarden Euro fürs Rauchen ausgegeben. Über 20 Jahre kommt so schon ein Kleinwagen zusammen.

 

  1. Sparen beim Wäsche waschen und Geschirrspülen

Hier empfehle ich das „One-click-down-Prinzip“. Man stellt die Waschtemperatur einfach eine Stufe niedriger. 60-Grad-Wäsche kann man ohne weiteres bei 40 oder sogar 30 Grad waschen und normal verschmutze Wäsche wird trotzdem hygienisch sauber. Der positive Nebeneffekt ist, dass man so den Stromverbrauch um fast die Hälfte senken kann.

Auch bei einer Spülmaschine genügen meistens schon 55 Grad. Heißere Programme sollten Sie nur bei wirklichen „Härtefällen“ verwenden. Auch ein Vorspülen unter fließendem Wasser ist unnötig und kostet nur Wasser und Energie und somit ihr Geld.

 

  1. Kontogebühren

Die Kosten für private Girokonten sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Vor allem Sparkassen, Deutsche Bank und Volksbanken lassen ihren Service teuer bezahlen. Im Schnitt zahlen Kontobesitzer über 70 Euro im Jahr nur für die Kontoführungsgebühren. Sonstige Gebühren für Überweisungen, Kreditkartenkosten und auch negative Zinsen kommen noch dazu. Inzwischen gibt es einige Alternativen. So bieten viele Online-Banken kostenlose Girokonten und teils auch kostenlose Visa-Karten an. Erwähnenswert sind hier Konten der Deutschen Kreditbank, Tomorrowbank oder N26.

 

  1. Lebensmittel und Trinkwasser

Zu viele Lebensmittel einzukaufen ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern geht auch schnell in Geld. Laut einer Studie landen pro Bundesbürger jedes Jahr Lebensmittel im Wert von 235 Euro im Müll. In Deutschland werden somit jährlich 17,3 Milliarden Euro und mehrere Tausend Tonnen Müll weggeschmissen. Damit könnte man 330 mal das Anwesen von Brad Pitt und Angeline Jolie in Südfrankreich kaufen. Das wunderschöne Schloss Miraval in Correns-Var kostet rund 52 Millionen Euro.

Ebenso verzichtbar sind auch die Ausgaben für abgefülltes Trinkwasser. Im Schnitt gibt jeder Deutsche im Jahr etwa 437 Euro für Wasserflaschen aus. Die gleiche Menge Leitungswasser kostet hingegen 1,50 Euro im Jahr. Und dabei ist Leitungswasser nicht einmal schlechter als das beste abgefüllte Wasser, wie Stiftung Warentest bestätigt.

 

  1. Keine abgegebene Steuererklärung

Eine Steuererklärung zu machen ist für viele eine besonders lästige Angelegenheit, die man am liebsten umgehen möchte. Auch wenn nicht jeder dazu verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben, so kann es sich doch für die meisten Menschen lohnen. Laut dem Statistischem Bundesamts bekamen 2016 über 88 Prozent der Bürger, die eine Erklärung eingereicht haben eine Steuerrückerstattung von durchschnittlich anschaulichen 1.027 Euro.

 

  1. Teure Handytarife

Ein Großteil der Deutschen zahlt zu viel Geld für seinen aktuellen Handyvertrag. Bei einem Wechsel von einem der großen Anbieter zu einer Discountermarke können im Jahr beispielsweise bei einem All-Net-Flat-Tarif mit 3 Gigabyte Datenvolumen rund 179 Euro im Jahr eingespart werden. Das Gute daran: Sie bezahlen weniger und surfen dennoch im selben Netz. Auch muss es nicht jedes zweite Jahr ein neues Smartphone sein. Dieses bezahlen Sie nämlich auch indirekt mit ihrem Telefontarif mit. Verwenden Sie ihr Smartphone, bis es wirklich nicht mehr geht. So tun Sie gleichzeitig auch was Gutes für die Umwelt.

 

  1. Teure Strom- und Gasanbieter

Viele Verbraucher in Deutschland bezahlen nach Berechnungen der Bundesnetzagentur zu viel für Strom und Gas, weil sie ihre teuren Grundversorgungstarife nicht kündigen. Einer Analyse der Bundesnetzagentur zufolge zahlen 27 Prozent aller Haushalte in Deutschland zu viel Geld für Strom aus der Grundversorgung. Das Einsparpotential ist groß. Einfach mal online unverbindlich durchrechnen.

 

  1. Zu viel Bargeld

Aufgrund der Inflationsrate verliert unser täglich an Wert. Dies wird sich in den kommenden Jahren auch nicht groß ändern. Ähnliches gilt derzeit auch für Zinsanlagen. Denn hier fallen die Renditen zu gering aus. Deutlich attraktiver und inflationssicher sind ETF oder Fondssparpläne. Bedenken Sie aber den Anlagehorizont. Empfohlen wird diese Art des Sparen für einen angedachten Zeithorizont von mindestens 7 Jahren.

The post So sparen Sie noch mehr Geld: Entfernen Sie diese Kostenfresser aus ihrem Alltag appeared first on Versicherungsmakler und Investmentberater in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

]]>
2318